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  ??.??.02 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Übersicht im Chaos
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

MORSCHEID. Uneingeschränkte Schlagkraft, große Leistungsbereitschaft und den Willen zur guten Zusammenarbeit bewiesen die Feuerwehren des unteren Ruwertales bei ihrer Jahreshauptübung 2002.

Etwa 75 Feuerwehrleute der Freiwilligen Wehren aus Mertesdorf, Kasel, Waldrach, Riveris und Morscheid probten am Naumeshof den Ernstfall. Sie wurden von zehn Helfern der Rettungsdienste des DRK Ehrang und des MHD Welschbillig unterstützt. Im Einsatz waren mehrere Löschfahrzeuge, die Technische Hilfe der Feuerwehr Kasel und die Drehleiter. Zufriedene Gesichter bei den Ortsbürgermeistern der beteiligten Gemeinden und den anwesenden Beamten der Polizeiinspektion Schweich. Ihr Kommentar: „Die Aufgaben wurden mit Können und Fachwissen bewältigt."
Die Ausgangslage, mit der Wehren und Rettungsdienste konfrontiert wurden, hatte es in sich: Bei einem schweren Gewitter mit kurzem aber heftigen Regen und Windböen über dem unteren Ruwertal schlägt ein
Blitz in den „Naumeshof" ein. Die Energieversorgung des Anwesens wird getroffen und die Stallungen geraten in Brand.
Sofort wird die Freiwillige Feuerwehr Morscheid von der Einsatzzentrale über Sirene alarmiert. Wehrführer Winfried Koster und Horst Rohles übernehmen die Einsatzleitung. Alle weiteren Kräfte werden auf Anforderung der Einsatzleitung über Funk verständigt. Als die ersten Wehrleute am Unglücksort eintreffen, hat sich das Feuer bereits auf mehrere Gebäude des weiträumigen Anwesens ausgebreitet. Durch die starken Windböen sind Teile des Daches eingestürzt. Zu diesem Zeitpunkt ist damit zu rechnen, dass reger Publikumsverkehr in den Pferdeställen herrschte. Mit einer Vielzahl von Verletzten und vielleicht eingeklemmten Personen ist zu rechnen. Zusätzlich ist in der Nähe des Hofes ein Autofahrer in einen Tanklastwagen gefahren. In dem Fahrzeug sind mehrere Personen eingeklemmt. Flüssigkeit tritt aus einer Tankkammer aus.

Es war ein Horror-Szenario, das sich den Wehrleuten über mehrere Stellen verteilt präsentierte. Doch mit Übersicht, Fachkönnen und vereinten Kräften bekamen sie das Chaos schnell in den Griff.



Die Feuerwehr Kasel birgt ein "verletztes Unfallopfer". Foto: Dietmar Scherf






Quelle: Trierischer Volksfreund
 
     

 
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