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| Eine Integrations-Figur (03.06.03)
| Per Boot übers Brückengeländer (05.06.03)
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  07.02.03 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Scharfes Gerät für die Feuerwehr

MORSCHEID. (dis) Dank der Morscheider Fraueninitiative ist die örtliche Feuerwehr nun um ein wichtiges Ausrüstungsteil reicher geworden: Mit dem Erlös des jüngsten Kleidermarktes ermöglichten die Frauen die Anschaffung einer Motorsäge.

Seit ihrer Gründung hat die Fraueninitiative mit ihren Kleidermärkten schon über 8000 Euro erwirtschaften können. Das Geld spenden die Frauen stets für gemeinnützige Zwecke in der Gemeinde - etwa für die Renovierung der Seitenaltäre in der Pfarrkirche, für den Kindergarten oder für die Anschaffung von Basketballkörben.

Erst vor wenigen Monaten war die Fraueninitiative wieder dabei, als im Neubaugebiet ein neuer Spielplatz entstand. Als eine Rutschbahn angeschafft werden sollte, griffen die Frauen dabei der Ortsgemeinde finanziell kräftig unter die Arme.

In diesen Tagen nun wurde die Freiwillige Feuerwehr bedacht. Im Namen aller Frauen überreichte Dorothea Rohles dem Wehrführer Winfried Koster eine neue Motorsäge.

Der Wehrführer dankte: "Wir werden sie nicht zum Fertigen von Grillholz einsetzen, sondern um der Bevölkerung in Notlagen zu helfen."



Eine Motorsäge für die Feuerwehr: Die Morscheider Fraueninitiative macht es möglich. Foto: Dietmar Scherf







Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,57870
 
     

   
   
  03.06.03 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Eine Integrations-Figur

MORSCHEID. (dis) Seit 25 Jahren führt Winfried Koster (Foto: Dietmar Scherf) die Freiwillige Feuerwehr in Morscheid. Sein ständiges Engagement würdigte Ortsbürgermeister Josef Weber im Namen der Gemeinde während einer kleinen Feierstunde. "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", von diesem Wahlspruch habe sich Koster als Wehrführer in dem Vierteljahrhundert leiten lassen.

Damit steht Koster nach den Worten des ehemaligen Bundespräsident Richard von Weizsäcker der frühesten, lebendigsten und mutigsten Bürgerinitiative zur Verfügung.

Mit Stolz kann Koster auf die in 25 Jahren geleistete Arbeit und damit auf die vielen Stunden unermüdlichen Einsatzes für das Gemeinwohl zurückblicken. Koster hat es verstanden, der örtlichen Feuerwehr eine beachtliche Mannschaftsstärke zu verschaffen und eine der ersten Jugendfeuerwehren in der näheren Umgebung zu gründen. Bis zum heutigen Tage ist sie in der aktiven Wehr etabliert. Dadurch wird auch eine wichtige Integrationsarbeit im Kindes- und Heranwachsenden-Alter geleistet.

Koster war auch der Wegbereiter für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und den Umzug aus den bisherigen beengten Verhältnissen des alten Raumes. Konzeption, Planung, Einrichtung des schmucken neuen Feuerwehrhauses und letztendlich auch die gesicherte Finanzierung sind maßgeblich auf den Einsatz des Wehrleiters zurück zu führen. In der Zeit der Bauphase hatte er kurzerhand sogar seinen Wohnsitz in das Feuerwehrhaus verlegt und so auch zur korrekten Bauausführung wesentlich beigetragen.

Durch sein Wissen um die Feuerwehr, seine tägliche Bereitschaft für Feuerwehrbelange und als Initiator von internen und externen Veranstaltungen ist er als Integrationsfigur anerkannt. Durch seine Arbeit hat er für den guten Zusammenhalt innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Morscheid gesorgt.

Ortsbürgermeister Weber: bezeichnet Koster als seinen Ansprechpartner für Hilfeleistungen in allgemeinen, so zum Beispiel beim Aufstellen des Maibaumes, des Weihnachtsbaumes oder der Absicherung des Martinszuges. Er wünschte Koster eine erfolgreiche Zukunft im Dienst an den Bürgern.



Winfried Koster (Foto: Dietmar Scherf)








Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trier/vereine/art836,163435
 
     

   
   
  05.06.03 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Per Boot übers Brückengeländer
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

RUWER. Noch etwa ein Jahr wird es dauern, bis der Löschzug offiziell den symbolischen Schlüssel für sein neues Domizil erhält. Bis dahin steht noch viel Arbeit an. Doch schon im Winter sollen die Einsatzfahrzeuge wieder in der Hermeskeiler Straße stationiert werden.

Zurzeit stehen die beiden Feuerwehrwagen wegen des Gerätehaus-Neubaues im Mertesdorfer Klärwerk. Die Einsatzbereitschaft ist nicht beeinträchtigt. Mit dem Einzug des Löschzugs ins neue Domizil endet die jahrelange provisorische Unterbringung in einer alten Scheune. Groß, geräumig und zweckmäßig eingerichtet, bietet der Neubau optimale Bedingungen für die 22 Wehrleute unter Leitung von Wolfgang Müller.

Eigenleistungen für 90 000 Euro

Bis dahin gibt es noch jede Menge zu tun. Derzeit arbeiten die Wehrleute an der Elektroinstallation, selbstverständlich in Eigenleistung. Müller: "Danach wollen wir im Erdgeschoss den Estrich verlegen, die Fliesen kleben und die Treppe einbauen." Die Aufträge für die Wasser- und Heizungsinstallation sowie den Fenster- und Torbau hat die Ruwerer Feuerwehr vergeben. Der Innenausbau der ersten Etage soll im Winter folgen.

"Bei allen Arbeiten unterstützen uns die Kollegen aus der Altersabteilung und freiwillige Helfer aus dem Ort." Insgesamt 90 000 Euro an Eigenleistungen werden am Ende zu Buche schlagen. Eine gewaltige Summe, die auch dank der Arbeiten von Alfons Körbes so enorm hoch ist. Er hat die Pläne erstellt, die Statik berechnet und jetzt auch noch die Bauleitung inne. "Drei Pläne hatte ich bis zur Genehmigung angefertigt", erzählt Körbes. Er entwarf Pläne für den Um- und Anbau der Schule, eines Gerätehauses mit vier Einstellplätzen und das jetzige "Modell".

Löschzugführer Müller: "In den letzten Wochen häufen sich neben unserer Arbeit am Haus auch die Einsätze. Mehrere Brände hatten wir zu bekämpfen und am letzten Wochenende auch noch die Unwetter-Flut, die wieder einmal die Rheinstraße überschwemmte." Mit Hochwasser kennen sich die Wehrleute bestens aus. Dabei spielt es eine große Rolle, ob zunächst die Ruwer über die Ufer steigt oder die Mosel den Stadtteil wieder einmal unter Wasser setzt. Körbes: "Wenn das Ruwer-Hochwasser zuerst kommt, bekommen wir auch mehr Dreck mit." Die kritische Marke der Mosel liegt bei 9,50 Metern, dann gibt es die ersten nassen Füße.

Das Rekordmaß (11,28 Meter) mussten die Wehrleute vor zehn Jahren bewältigen. "Überall hatten wir in den Häusern unsere Pumpen laufen. Plötzlich fiel der Strom aus, weil auch das Verteilerhaus unter Wasser stand. Wir waren danach machtlos", erinnert sich Müller. Bei bestimmten Häusern hatten die Wehrleute es sowieso unterlassen, das Wasser abzupumpen: "Die Statik würde dem Außendruck nicht standhalten."

1993 war das Brückengeländer in den Fluten der Ruwer versunken. "Wir sind damals mit dem Boot darüber hinweggefahren", erzählen die Wehrleute. Vom Steg-Bau sind sie in den letzten Jahren ganz weggekommen. Vielmehr haben sie mit den Kameraden von Morscheid nach dem Jahrhunderthochwasser weitere Bootsführer bei der Wasserschutzpolizei und der Berufsfeuerwehr ausbilden lassen. Jetzt sind zwölf Ruwerer Wehrleute im Besitz des erforderlichen Bootsscheines. Sie dürfen im Überschwemmungsfall die nach 1993 angeschafften zehn flachen Boote führen, um den Mitmenschen in der misslichen Lage helfen zu können. Die Spezial-Boote lagern in einem Container der Berufsfeuerwehr.

Die mehr oder weniger braunen Fluten suchen Ruwer alle Jahre wieder heim. Das Hochwasser teilt den Ort. Um dann mit Einsatzfahrzeugen in beiden Teilen helfen zu können, müssten die Wehrleute weite Umwege in Kauf nehmen. Kostbare Zeit würde dadurch verstreichen. Um flexibel zu sein, stellen Müller und seine Helfer dann eine zusätzliche Leitstelle auf den Bahnhofsvorplatz und richten dort einen zweiten Stützpunkt ein. Löschzugführer Müller: "Wenn der Einsatz über mehrere Tage geht, können wir ihn mit unseren 22 Männern nicht alleine bewältigen. Dann werden wir regelmäßig von Kollegen aus den anderen Stadtteilen unterstützt."



Auch der Nachwuchs packt tatkräftig mit an: Der Löschzug Ruwer leistet mit seiner Jugendfeuerwehr großartige Arbeit am Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Hermeskeiler Straße. Foto: Dietmar Scher






Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trier/aktuell/art754,165448
 
     

 
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