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  2005 Archiv  
       
  | EXTRA Hilfe für Flutopfer (17.01.05)
| Großes Engagement (06.03.05)
| Ein Leben in Uniform (07.06.05)
| Freundschaft ohne Grenzen (21.06.05)
| Auf die Helfer ist Verlass (18.09.05)
| Fahrzeug für Einsätze und Alltag (20.09.05)
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  17.01.05 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
EXTRA Hilfe für Flutopfer

MORSCHEID. Die Freiwillige Feuerwehr hat bei ihrem Neujahrsempfang für Flutopfer gesammelt. Die 30 Aktiven spendeten 540 Euro. Wehrführer Winfried Koster übergab den Betrag an Irene Keutgen (Trier) und Sriyani Forsthövel (Konz), die mit einer gemeinsamen Aktion dem zerstörten Dorf der Familie Sriyanis in Sri Lanka helfen wollen.

Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trier/kurz/art777,627095
 
     

   
   
  06.03.05 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Großes Engagement

TRIER-SAARBURG. (mlh) 24 Feuerwehrleuten wurde während einer Feierstunde in der Kreisverwaltung das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz verliehen.

Kreisbeigeordneter Dieter Schmitt lobte das außergewöhnliche Engagement der 24 Feuerwehrleute, die auf mehr als 35 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken können, und hob hervor, dass diese Auszeichnung keinesfalls selbstverständlich sei. Mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen und der Dankesurkunde des Innenministers wurden ausgezeichnet: Franz Thömmes (Hermeskeil), Klaus Jakobs (Naurath/Wald), Bernhard Stüber (Reinsfeld), Erich Jücker, Wilhelm Bach (beide Korlingen), Egon Eiden (Gutweiler), Walter Hau (Gusterath), Willi Christen (Kasel), Edgar Merten (Riveris), Walter Weber (Thomm), Hermann Berweiler (Klüsserath), Karl Heinz Regnery, Nikolaus Gindorf, Alfred Krämer, Herbert Micheln (alle Köwerich), Matthias Wirges (Longen), Peter Becker, Nikolaus Lex (beide Thörnich), Hermann Zender (Beßlich), Herbert Franzen (Franzenheim), Edmund Barzen (Godendorf), Klaus Hilges (Ittel), Klaus Adam (Kersch), Josef Feltes (Ralingen). Weiterhin wurden Ralf Kinzig (Trierweiler), Klaus Linster (Wehrführer von Schoden), Peter Neukirch (Riol) und Marco Müller (Morscheid) zum Feuerwehrkreisausbilder ernannt.



Kreisbeigeordneter Dieter Schmitt (vorn, Sechster von rechts) überreicht verdienten Feuerwehrmännern das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst. Foto: Michael Hoff






Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,663123
 
     

   
   
  07.06.05 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Ein Leben in Uniform
Von unserer Mitarbeiterin KATJA KRÄMER

MORSCHEID. Ein beeindruckendes Kindheitserlebnis und das Vorbild des Vaters waren die Auslöser, dass Winfried Koster etliche Stunden seiner Freizeit investiert, um Menschen vor Gefahren zu schützen und zu retten.

Schon der Vater von Winfried Koster hat regelmäßig seine Feuerwehruniform angezogen und ist losgegangen: zur Übung oder wenn es ernst wurde. "Die Technik und Kameradschaft haben mich schon als Kind fasziniert", sagt der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Morscheid.

Nie vergessen wird der zweifache Vater, als eine große Schreinerei in seinem Heimatort Ruwer brannte und "die Funken bis über unser Haus flogen". Als beängstigend und beklemmend hat der damals 14-Jährige den Brand empfunden.

Im Nachhinein habe genau dieses Erlebnis seinen Entschluss bekräftigt, Freiwilliger Feuerwehrmann zu werden. Erst in Ruwer, dann in Morscheid.

Unzählige Lehrgänge hat der 55-Jährige während seiner Freizeit bis dato absolviert. Seit 30 Jahren ist er Chef der 29 Mann starken Morscheider Truppe. 17 Jugendliche werden zurzeit ausgebildet.

Noch ist die Freiwillige Feuerwehr Morscheid reine Männersache. "Nicht, weil wir Mädchen ablehnen, sondern weil sie noch keinen Weg zu uns gefunden haben."

Das Besondere an dieser Wehr: "Wir besitzen einen Bootscontainer inklusive zehn Booten. 15 Feuerwehrleute haben den Bootsführerschein." Der nachhaltig prägendste Einsatz war für den Wahl-Morscheider – "Ich wohne seit 32 Jahren der Liebe wegen hier" – eine Woche Einsatzleitung während des verheerenden Hochwassers von 1993.

Stolz ist der "leidenschaftliche Wassersportler", dass sich der Schaden während des Brands eines Aussiedlerhofes trotz lichterloher Flammen und einer absolut schwierigen Wasserversorgung in Grenzen hielt.

Das mit dem Wassersport und dem eigenen Kajüt-Boot, auf dem er die Wochenenden verbringt, sei Hobby. "Die Feuerwehr ist Arbeit."

In der Verbandsgemeinde Ruwer ist Winfried Koster für die Planung von Alarm- und Einsatzplänen zuständig. Seinen 26-jährigen Sohn und die 18 Jahre alte Tochter konnte er von seiner Passion und Familientradition nicht überzeugen. Obwohl er nach eigener Aussage fast sein ganzes Leben in Uniform verbracht hat.



Seit 40 Jahren da, wenn es brennt: Winfried Koster ist Feuer und Flamme für die Freiwillige Feuerwehr Morscheid. Foto: Katja Krämer







Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,733526
 
     

   
   
  21.06.05 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Freundschaft ohne Grenzen
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

MORSCHEID. Die Feuerwehren aus Morscheid und Bettingen/Mess (Luxemburg) beweisen es seit 25 Jahren: Europa lebt durch Freundschaft. Das silberne Jubiläum wurde im Morscheider Bürgerhaus gefeiert.

Über 100 befreundete Gäste aus dem Nachbarland begrüßte Wehrführer Winfried Koster zum großen Festtag. Er begann mit einer Messe, die der Musikverein Schouweiler (Luxemburg) und der heimische Kirchenchor musikalisch mitgestalteten. Nach der Kranzniederlegung am Friedhof, einem gemeinsamen Frühschoppen und einem Mittagessen des MHD Waldrach stand am Nachmittag der offizielle Teil auf dem Programm. Er wurde von der Bläsergruppe Morscheid musikalisch umrahmt.

Luxemburger erhält Feuerwehr-Ehrenzeichen

Glückwünsche und Grußworte überbrachten der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Josef Peter Mertes, Kreisbeigeordneter Helmut Reis, Bürgermeister Bernhard Busch, Ortsbürgermeister Josef Weber sowie mehrere Vertreter aus den Reihen der Feuerwehren.

Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Luxemburg, Jos Tholl, und Kantonspräsident Theo Thill sprachen von einer schönen Freundschaft, die sich im Laufe der Jahre entwickelt habe.

Der Kommandant der Feuerwehr aus Bettingen/Mess, Fernand Franz, erfuhr während der Feierstunden eine besondere Ehrung. Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Trier-Saarburg, Kurt Waschbüsch, und der Wehrleiter der VG Ruwer, Josef Hartmann, zeichneten ihn für die hervorragende internationale Zusammenarbeit mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber aus. Franz, der 23 Jahre die Wehr führte, nahm die Gelegenheit wahr, sein Amt aus Altersgründen niederzulegen.

Vor 25 Jahren hatten sich die Feuerwehren aus Morscheid und Bettingen/Mess bei einer Versteigerung von Feuerwehrgeräten in Echternach kennen gelernt. Inzwischen sind durch den regen und ständigen Austausch feste Freundschaften in den Familien entstanden. Sie sollen nach dem Willen aller Beteiligten weiterhin gepflegt werden.



Kurt Waschbüsch (links) überreicht in Morscheid dem Luxemburger Fernand Franz das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber. Mit im Bild sind Winfried Koster und Jos Tholl (rechts). Foto: Dietmar Scherf






Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,744659
 
     

   
   
  18.09.05 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Auf die Helfer ist Verlass
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

WALDRACH. Bei der Gemeinschaftsübung der Feuerwehren des unteren Ruwertales und der Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes (MHD) Waldrach waren die 72 Einsatzkräfte gleich mit mehreren "Schadensereignissen" konfrontiert.

Die Waldracher Freiwillige Feuerwehr wurde per Sirene alarmiert und war als erste am Gartenbaumarkt, aus dem dichter Rauch drang. Wehrführer Gerd Zonker und seine Feuerwehrleute stellten im Haus ein Feuer fest. Außerdem waren im Erd- und Obergeschoss Menschen eingeschlossen. Im Kurvenbereich vor dem Haus war zudem ein Auto unter einen Tanklastzug gefahren, eine Person war eingeklemmt. Zu allen Problemen wurde auch noch im Freilager des Marktes in der Nähe von Gasflaschen und einer Füllstation ein Feuer festgestellt. Dort wurde eine Person vermisst.

Realistisch: Auch Busse mussten warten

Die Zentrale hatte angesichts des großen Schadensausmaßes den Wehrleiter der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer, Josef Hartmann, und die Feuerwehren aus Kasel, Mertesdorf, Morscheid und Riveris sowie die vollständige Führungsstaffel der VG Ruwer alarmiert. Auch die Schnelleinsatzgruppe des MHD Waldrach war schnell mit Blaulicht und Martinhorn mit mehreren Fahrzeugen unterwegs. Die Unglücksstelle wurde rasch von der Einsatzleitung in mehrere Abschnitte eingeteilt. Einsatzanordnungen wurden über Funk an die einzelnen Wehren gegeben. Sie übernahmen danach die ihnen zugeteilten Aufgaben.

In der Bahnhofstraße wimmelte es indessen von Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen mit ihren zuckenden Blaulichtern. An ein Durchkommen des übrigen Straßenverkehrs war nicht mehr zu denken. Auch zwei Linienbusse konnten nicht mehr umgeleitet werden, Fahrer und Passagiere mussten sich bis zum Ende der Übung gedulden.

Neben den vielen Zuschauern konnten sich auch die Ortsbürgermeister der beteiligten Wehren sowie Polizeioberkommissar Rainer Ahmann von der Polizeiinspektion Schweich vom hohen Leistungsstand der Feuerwehren überzeugen. Nach dem Ende der rund einstündigen Übung stand fest: "Die Zusammenarbeit der Einheiten des unteren Ruwertales funktioniert. Die Bewohner können sich im Ernstfall auf ihre Feuerwehren und den MHD verlassen."



Der "Verletzte" wird mit einer Decke gegen Glassplitter geschützt. Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Kasel befreien ihn aus seiner Lage. Foto: Dietmar Scherf







Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,808790
 
     

   
   
  20.09.05 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Fahrzeug für Einsätze und Alltag
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

SCHÖNDORF. Gleich zweifachen Grund hatte die Freiwillige Feuerwehr mit zahlreichen Gästen zu feiern. Die Jugendfeuerwehr besteht seit 15 Jahren, und ein neues Fahrzeug wurde übergeben.

Das gute Wetter war die beste Voraussetzung die zwei Anlässe gebührend zu feiern. Am Feuerwehr-Gerätehaus hatte die Wehr um Wehrführer Fritz Weber die äußeren Bedingungen dazu geschaffen. Das neue Fahrzeug segnete Pastor Walter Weber, ein gebürtiger Holzerather. "Es ist ein großer Segen", sagte er, "dass Menschen bereit sind, sich für andere einzusetzen." Er wünschte der Feuerwehr bei allen Einsätzen immer die erforderliche Phantasie, um mit guten Ideen in Not geratene Menschen zu retten und ihnen zu helfen.

Zu den Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Bernhard Busch und Ortsbürgermeister Matthias Wick auch die Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Trier-Saarburg, Kurt Waschbüsch, und sein Kollege vom Kreisjugendfeuerwehrverband, Klaus Simon, sowie der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer, Josef Hartmann. "Das Fahrzeug kostet 30 000 Euro. Rund zwei Drittel des Betrages übernimmt die Verbandsgemeinde Ruwer. Etwa 10 200 Euro werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Jahre vom Land übernommen", sagte Hartmann.

Plötzlich fiel das Getriebe zu Boden

Bis dahin muss die Feuerwehr den Betrag vorfinanzieren. Die Gäste waren überzeugt, dass damit kein Cent zuviel in die Sicherheit der Bevölkerung investiert werde.

Das Vorgängerfahrzeug hatte ein "biblisches Alter" erreicht. Noch aus den Beständen der damaligen Romika-Werksfeuerwehr, war es in Schöndorf gehegt und gepflegt worden. Spätestens als nach einem Waschtag das Getriebe ohne Vorankündigung zu Boden fiel, wurde es Zeit für eine Neuanschaffung. Für die ersten Kilometer brachte Kurt Waschbüsch als Geschenk zehn Liter Sprit mit.

Die Jugendfeuerwehr hat immer wieder auf sich aufmerksam gemacht. Inzwischen besteht fast die Hälfte der aktiven Wehr aus ehemaligen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Die Jugendlichen glänzen auch durch ihre gute Ausbildung bei den jährlichen Wettbewerben "und räumen die Pokale ab". Jugendwart Matthias Braun: "Heute gehören auch Jungs aus Hinzenburg und Bonerath zu uns. Und mit Anne Meier aus Gutweiler hat die Zeitenwende auch bei uns angefangen." Mit den anderen Mitgliedern freute sich Braun über eine Spende von Bürgermeister Busch für die Jugendarbeit. Beim Wettkampf um den Pokal des Wehrleiters siegte die Jugendfeuerwehr aus Morscheid vor den Kameraden aus Osburg und Schöndorf.



Schlüsselübergabe: Wehrführer Fritz Weber (Vierter von links) erhält von Bürgermeister Bernhard Busch (rechts daneben) die Fahrzeugschlüssel. Mit im Bild sind Matthias Wick, Josef Hartmann, Matthias Braun, Kurt Waschbüsch, Pastor Walter Weber und Klaus Simon. Foto: Dietmar Scherf



Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,810581
 
     

 
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