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  30.01.06 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Tragende Säulen
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

WALDRACH. Die Leistungen und die Bereitschaft der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer standen bei einem festlichen Abend im großen Saal des neuen Rathauses im Mittelpunkt. Bürgermeister Bernhard Busch würdigte das Ehrenamt der Feuerwehrleute.

Bernhard Busch sagte: "Inzwischen ist der Sitzungssaal zu einem Mittelpunkt für Veranstaltungen mit kulturellen und künstlerischen Aspekten geworden." So habe am selben Tag die bisherige Ausstellung der Künstlerinnen aus der VG geendet. In 14 Tagen kämen auch die Künstler aus der Männerwelt mit einer gemeinsamen Ausstellung zum Zuge. Da der Saal vielfältig zu nutzen sei, war schnell klar, wo die Ehrungen für die Feuerwehrkameraden stattfinden sollten.

Busch dankte zunächst den Ortsbürgermeistern für ihre Anwesenheit. "Sie zeigen damit Ihre Verbundenheit zu den Wehrleuten", sagte er. Ferner galt sein Dank den Ehepartnern und Partnerinnen der Feuerwehrleute. In markanten Worten ging er auf den Wert der Feuerwehren ein. Leider sei eine ständige Finanznot zu beklagen, und dies treibe skurrile Blüten beim Denken an die Öffentlichkeit. So würden auch beim Rechnungshof die Feuerwehren unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Angesichts der geleisteten Hilfe in den Gemeinden, vor allem auch wegen der hervorragenden Jugendarbeit, müsse aber jeder froh sein, gut funktionierende Wehren in den Ortschaften zu haben. Dabei sei wirtschaftliches Denken nicht allein maßgebend.

Die Verbandsgemeinde und der VG-Rat wollen auch in Zukunft alles daran setzen, die jetzigen Strukturen zu erhalten. Der Haupt- und Finanzausschuss der VG hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung weitere Verbesserungen für die Feuerwehren beschlossen.

Busch bezeichnete die Feuerwehren als die tragenden Säulen im Gemeinwesen. Auf sie sei wegen der bekanntlich guten Ausbildung Verlass in allen denkbaren Lagen. Der Bürgermeister sprach im Namen aller Bewohner der VG Ruwer seinen Dank aus.

Neben zwei silbernen waren neun goldene Auszeichnungen zu vergeben. Die zu Ehrenden bezeichnete Busch als "positive Beispiele für die Jugend". Es gelte, ihren gewaltigen Erfahrungsschatz für die Feuerwehren zu erhalten.

An die jungen Begleiterinnen der Wehrleute gewandt, sagte er: "Es lohnt sich, mit Menschen zusammenzuleben, die etwas für das Gemeinwesen tun. Dies auch dann, wenn durch Übungen, Besprechungen oder Alarm private Interessen hintangestellt werden müssen." Gerade im ländlichen Raum sei dies wichtig, weil dort eine lebendige Gemeinschaft gebraucht werde.

Auch Wehrleiter Josef Hartmann sprach Lob und Dank aus. Alle zögen den Karren "Feuerwehr" mit Begeisterung. Dies sei auch vonnöten, denn "die schönsten und besten Fahrzeuge nützen nichts, wenn sie im Einsatzfall wegen fehlender Ausbildung in der Garage bleiben müssen". Er wünschte allen Feuerwehrleuten, dass sie ohne Blessuren und stets erfolgreich von den Einsätzen zurückkehrten.

Ausgezeichnet wurden Klaus Zimmer (Hinzenburg) und Reinhard Steffes (Waldrach) mit dem silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen.

Das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verlieh Bürgermeister Busch an: Erich Jücker (Korlingen), Egon Eiden (Gutweiler), Walter Hau (Gusterath), Willi Christen (Kasel), Wilhelm Bach (Korlingen), Helmut Lauer (Morscheid), Hermann Lehnen (Osburg), Edgar Merten (Farschweiler) und Walter Weber (Thomm).

Bürgermeister Busch ernannte Tim Hartmann zum Leiter der Atemschutzwerkstatt und Sebastian Schmitt zum "Gerätewart Elektro". Beide gehören der Freiwilligen Feuerwehr Kasel an. Sie haben für die Gesundheit sowie für Leib und Leben der Kameraden eine besondere Verantwortung.



Bürgermeister Bernhard Busch (Zweiter von links) zeichnet in einer Feierstunde im neuen Rathaus zahlreiche Feuerwehrleute für ihre langjährigen Leistungen aus. Foto: Dietmar Scherf




Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/saarburg/aktuell/art803,906859
 
     

   
   
  07.09.06 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
JUGEND

KASEL. Viele Gratulanten fanden den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr, um die Glückwünsche zum 20-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr zu überbringen. Im Rahmen des Festes bewiesen zwölf Jugendfeuerwehren aus der Verbandsgemeinde Ruwer und dem Kreis Trier-Saarburg ihr feuerwehrtechnisches Können und theoretisches Wissen um den Feuerwehrdienst. Die Jugendfeuerwehr aus Morscheid belegte den ersten Platz vor den Jugendfeuerwehren aus Konz und Schöndorf. Die Siegerehrung vollzog der 1. Beigeordnete der VG, Günter Jakobs. Eine Fahrzeug- und Fotoausstellung sowie das Konzert der Ruwertaler Winzerkapelle rundeten die Veranstaltung ab.













Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/kurz/art8590,1081797
 
     

   
   
  13.11.06 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Lange Leitung fehlt
Von unserem Redakteur FRIEDHELM KNOPP

MERTESDORF. Die Feuerwehren von Waldrach, Kasel, Mertesdorf, Morscheid und Riveris waren dieses Mal "dran", als es am Samstag hieß: Jahresabschlussübung in der Verbandsgemeinde Ruwer.

Schauplatz des Geschehens war diesmal das Waldgelände oberhalb der Ruwertalhalle in Mertesdorf. Kurz vor 14 Uhr harrte dort an der Kreisstraße zur B 52 Verbandsgemeinde-Wehrleiter Josef Hartmann zusammen mit den Ortsbürgermeistern der beteiligten Gemeinden der Dinge, die da kommen sollten. Während dann in Mertesdorf die Feuersirene aufheulte, erläuterte der Feuerwehrchef die Ausgangslage: Ein Spaziergänger hat im Wald starke Rauchentwicklung entdeckt und sofort die Mertesdorfer Feuerwehr alarmiert. Die Flammen breiten sich im trockenen Unterholz schnell aus. Das Feuer erreicht in kurzer Zeit eine erhebliche Ausdehnung und bedroht auch ein hölzernes Gebäude im Wald. Außerdem gerät ein Forstarbeiter unter seinen Traktor und wird schwer verletzt von dem tonnenschweren Gefährt eingeklemmt.

Eine wesentliche Rolle bei dieser Übung sollte das Thema "Wasserversorgung bei der Waldbrandbekämpfung" spielen. Zwei Alternativen standen zur Wahl: Die etwas zeitraubende Verlegung einer fast 700 Meter langen Schlauchleitung von der Ruwertalhalle an den Rand des Einsatzgebiets, oder ein Pendelverkehr mit drei Tanklöschfahrzeugen. Die Entscheidung fiel zu Gunsten des Pendelverkehrs.

Tatsächlich lief zunächst alles reibungslos: In kurzer Zeit waren die fünf Wehren mit zahlreichen Fahrzeugen und insgesamt 41 Kräften am "Brandort". Etwas oberhalb im Wald wurde der abgerutschte Trecker gesichert und dann mit einem Pneumatikkissen leicht angehoben. So war der Weg frei zur Bergung des "schwer Verletzten". Gleichzeitig breitete sich auf den Waldwegen ein weitläufiges Netz aus Schläuchen aus, die wiederum die zischenden Strahlrohre mit kühlem Nass versorgten. Dies währte jedoch nur so lange, bis die Tankfahrzeuge unten auf der Straße leer gepumpt waren und zum "Wasserfassen" an die Ruwertalhalle eilen mussten. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete sich die Wasserversorgung recht stockend.

Aus diesem Problem ergab sich schließlich die wichtigste Erkenntnis der Übung: Man hätte sofort mit dem Aufbau der "Fernleitung" zur Ruwertalhalle beginnen sollen – durch den Tankwagen-Pendelverkehr wäre im Ernstfall wertvolle Zeit verloren worden. Auch sonst offenbarte die Übung – naturgemäß – einige Unterschiede zu einem wirklichen Einsatz: Sich etwa bei herbstlichem Nieselregen vorzustellen, wie es in dem vor Nässe triefenden Wald brennt, verlangte von den Beteiligten einige Fantasie. Mit der extra-schnellen Anfahrt der Kräfte hätte es im Ernstfall an einem Wochentag auch anders ausgesehen. So aber saßen die fünf Wehren schon in voller Mannschaftsstärke auf ihren Fahrzeugen, als um 14 Uhr die Sirenen heulten.



Fantasie gefragt: Im Regen üben Christoph Meyer (links) und David Pinnel das Löschen eines Brandes im "trockenen" Unterholz. TV-Foto: Friedhelm Knopp






Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/art8128,1143057
 
     

   
   
  11.12.06 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Wenn's brennt, sind sie die besten Kameraden
Von unserem Mitarbeiter DIETMAR SCHERF

MERTESDORF. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Bürgerhaus händigten Bürgermeister Bernhard Busch, Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander und der Wehrleiter der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer, Josef Hartmann, hohe Auszeichnungen aus.

Karl Peter Bruch, Minister des Innern und für Sport, hatte Mitgliedern der verschiedenen Feuerwehren aus dem Bereich der VG für ihre langjährigen Verdienste das silberne und goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen.

Ortwin Neuschwander sagte: "Es ist zu einer schönen Tradition in der VG Ruwer geworden, zu einer gemeinsamen Veranstaltung einzuladen." Die Verwaltung hatte dazu aber nicht nur die Feuerwehrleute nach Mertesdorf gebeten, sondern auch deren Frauen, die Beigeordneten Günter Jakobs und Karl-Heinrich Ewald und die Arbeitgeber der zu Ehrenden.

Bürgermeister Bernhard Busch sagte: "Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass Firmenchefs ihre Mitarbeiter freistellen, damit sie zum Wohle der Allgemeinheit ausrücken." Dies sei ein positives Zeichen. Es zeige, dass die Wichtigkeit der Feuerwehren erkannt sei.

Busch ging in seiner Ansprache auf die Leistungsfähigkeit und die Präsenz der Wehren ein. "Es ist wichtig, dass wir ein ortsübergreifendes System geschaffen haben. Bei einem Einsatz während eines normalen Arbeitstages sei so ein wirksames Zusammenarbeiten der Feuerwehren gewährleistet. Die Menschen in unserer Verbandsgemeinde können sich heute auf ihre ehrenamtlich engagierten Feuerwehrleute verlassen", lobte Busch.

Für den Dienst an der Allgemeinheit sei die erste Voraussetzung eine gute Kameradschaft. Und die sei in den einzelnen freiwilligen Feuerwehren vorhanden. Der Verbandsgemeinderat, die Ausschüsse und der Wehrleiter stünden hinter den Feuerwehren. Sie versuchten insbesondere auch bei der Beschaffung von Ausrüstung und Fahrzeugen zu helfen. In den vergangenen Jahren seien stets finanzielle Mittel im Haushalt eingestellt gewesen, um Ausrüstung zu kaufen. Dies soll auch in Zukunft gewährleistet sein.

Ehrenzeichen für 35 Jahre

Ausgezeichnet wurden für 25-jährige aktive Tätigkeit: Horst Rohles und Christoph Braun (Morscheid), Marco Heib (Lorscheid), Günter Marx (Schöndorf), Horst Willger (Osburg), Horst Völker (Korlingen), Karl-Heinz Hegner (Hinzenburg) und die Herler Feuerwehrleute Christoph Koster, Frank Steinbach und Wolfgang Roth. Bürgermeister Busch bestellte zusätzlich Tim Hartmann mit einer Urkunde zum Atemschutzgerätewart und beförderte den Kreisjugend-Feuerwehrwart, Klaus Simon, zum Oberbrandmeister.

Vor einigen Tagen hatte Landrat Günther Schartz Reinhard Hammes, Klaus Simon und Bernhard Minden (alle Mertesdorf) sowie Gerhard Philippi (Pluwig) und Fritz Weber (Schöndorf) mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr ausgezeichnet.



Bürgermeister Bernhard Busch (Vierter von links) zeichnete im Rahmen einer Feierstunde in Mertesdorf verdiente Feuerwehrleute aus. TV-Foto: Dietmar Scherf






Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/art8128,1233307
 
     

 
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