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  19.01.07 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Der Tag nach dem Sturm
Von JÖRG PISTORIUS und AXEL MUNSTEINER

TRIER. Eine Region holt tief Luft. "Kyrill" hat in Trier und Trier-Saarburg bei weitem nicht so extrem gewütet wie in Nordrhein-Westfalen und in einigen Teilen von Rheinland-Pfalz. Zwölf Reisende, die im Trierer Hauptbahnhof festsaßen, wurden von den Maltesern versorgt. Mehrere Bundes-, Landes und Kreisstraßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Im Hochwald verfehlte ein fallender Baum ein Auto nur knapp.

Als der Fernverkehr der Bahn zusammenbrach, saßen 70 Reisende in Trier fest. Viele kamen bei Freunden oder Bekannten unter oder setzten ihre Reise per Bus oder Taxi fort. Doch nicht alle fanden eine solche Lösung. "Wir wurden gegen 21.30 Uhr von der Berufsfeuerwehr informiert, dass eine kleine Gruppe am Bahnhof Hilfe braucht", sagt Dirk Fahrland, Geschäftsführer der Malteser.

Einsatzkräfte machten sich mit Kaffee und Tee zum Bahnhof auf, um die Reisenden warm zu halten. Acht Hilfsbedürftige wurden nach Irsch zu den Maltesern gebracht, sie verbrachten die Nacht auf Feldbetten. Alle konnten ihre Reise am Freitagmorgen fortsetzen.

Nicht nur die Bahngleise waren an vielen Stellen von umgewehten Bäumen versperrt. Viele Straßen waren blockiert, darunter auch die B 51 zwischen Aach-Hohensonne und Neuhaus. Nicht weit davon entfernt, im Jugendhilfezentrum "Haus auf dem Wehrborn", stürzte ein 25 Meter langer Baum auf ein zweigeschossiges Schulgebäude. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden hält sich laut Feuerwehr in Grenzen. Auch auf der B 268 in Richtung Pellingen stand wegen eines Baumes alles still.

"Kyrill" traf die Hochwaldregion besonders hart. Im gesamten Landkreis waren zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen 690 Feuerwehrleute im Einsatz, 250 davon in der VG Hermeskeil. Auf der B 52 rollte der Verkehr zwischen Trier und Hermeskeil wieder am Freitagmorgen ab 10 Uhr. Insgesamt elf Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen waren im Hochwald wegen des Sturms nicht mehr passierbar, erst ab 15 Uhr war gestern alles wieder frei.

Ein Autofahrer hatten am späten Donnerstagabend viel Glück. Ganz knapp vor ihnen stürzte in Höhe der Gedenkstätte Hinzert ein Baum auf die Fahrbahn. Auch eine Vollbremsung nutzte nichts mehr, das Auto prallte gegen den Baum. Zum Glück wurde niemand verletzt. In der VG Ruwer musste die Kreisstraße zwischen Thomm und Fell gesperrt werden. Auch die Straße zwischen Morscheid und Bonerath war unbefahrbar. In Leiwen stürzte ein Baum auf ein Haus. Während der Orkan wütete, stiegen auch die Pegel der Flüsse. Die Sauer erreichte am Freitagmorgen mit 3,70 Metern am Pegel Bollendorf den Höchststand. In Langsur stand das Wasser nur wenige Zentimeter unterhalb der Uferstraße. Doch gestern konnten die Anwohner aufatmen: Die Pegel sanken bereits wieder, da es am Freitag kaum noch regnete.

Ein Stromausfall legte über mehrere Stunden die Wassergewinnungsanlage Mülchen bei Zemmer lahm. Die Fidei-Gemeinden wurden im Verbundnetz über die Anlage Ramstein bei Kordel versorgt. In vielen Haushalten in Serrig, Taben-Rodt und Hamm (VG Saarburg) fiel ebenfalls der Strom kurzzeitig aus.

Keine größeren Schäden in Trier

Die Stadt Trier hat den Orkan ohne größere Schäden überstanden, niemand wurde verletzt. "Nach unseren bisherigen Erkenntnissen gab es keine größeren Schäden. Der Orkan hat uns relativ glimpflich behandelt", sagt Ralf Frühauf vom städtischen Presseamt. In der Georg-Schäffer-Straße drohten Dächer einer Garagenanlage auf die Fahrbahn zu stürzen, daher wurde die Straße bis zur Beseitigung der Gefahr gesperrt. Auch die Olewiger Straße wurde zeitweise gesperrt, weil hier die Gefahr bestand, dass Dachziegel auf die Straße stürzen. Insgesamt verzeichnet die Feuerwehr 23 Einsätze im Stadtgebiet.

In der VG Konz blieb es ebenfalls relativ ruhig. Bei Konz-Könen fuhr ein Autofahrer in die Krone eines umgestürzten Baumes, er blieb allerdings unverletzt.













Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/art8128,1265695
 
     

   
   
  21.05.07 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Rotes Mobil zum Schutz der Bürger
Von unserer Mitarbeiterin Katja Krämer

Wichtiger Tag für die Bürger in Morscheid: Ein neues Feuerwehrauto, jetzt inklusive Wassertank, wurde im Rahmen eines Festes offiziell an die ortsansässige Feuerwehr übergeben und gesegnet.

Morscheid. "Mit 750 Litern Wasser können wir sehr viel machen", sagt Morscheids Wehrführer Winfried Koster. Diese Menge des bedeutsamen Nass' kann das neue Tanklöschfahrzeug, TSF-W, der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Morscheid transportieren. Wie wichtig diese Tatsache ist, machte Koster deutlich: "Achtzig Prozent der Brände werden mit weniger als 500 Litern Wasser gelöscht", berichtete der Wehrführer.

Investition von 88 000 Euro

Das technisch gut ausgerüstete rote Mobil hat knapp 88 000 Euro gekostet. Fast 56 000 Euro hat die Verbandsgemeinde Ruwer finanziert. Plus den 32 000 Euro aus Zuwendungen aus der Feuerschutzsteuer konnte das Fahrzeug gekauft werden. Überlegungen der Freiwilligen Feuerwehrmänner- und -frauen seien in die Konzeption eingeflossen, damit auch tagsüber mit wenigen Leuten effektiv gearbeitet werden könne, erzählte der Wehrführer.

"Die Anschaffung des neuen TSF-W war eine Notwendigkeit, um den Bürgern den optimalen Schutz zu bieten", sagte Bürgermeister Bernhard Busch. Auch der FFW-Chef betonte, dass das Auto kein Gerät für die Wehrleute, sondern in erster Linie eins für die Bürger sei. Ortsbürgermeister Josef Weber sagte, dass gutes Werkzeug erforderlich sei, damit die ehrenamtlichen Helfer ihre Arbeit optimal verrichten könnten. "Und eine gute Ausrüstung dient dem Fortbestand der Wehr, und damit sich der Nachwuchs begeistert", sagte Weber.

Im Beisein von zahlreichen Gästen segnete Pastor Rudolf Laub das Fahrzeug. Unter den Festbesuchern waren auch Ortwin Neuschwander, Kreisfeuerwehrinspektor des Kreises Trier-Saarburg, und Josef Hartmann, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer.

Morscheider besuchen Morscheider

Zahlreiche befreundete Feuerwehren aus den Nachbargemeinden und den angrenzenden Verbandsgemeinden sowie die luxemburgische Partnerfeuerwehr aus Bettingen hatten den Weg zu dem Bürgerhausvorplatz gefunden. Erstmalig war auch die FFW Morscheid (Riedenburg) zu Gast in Morscheid (Ruwer). Es sei keine Seltenheit, dass falsch gelieferte Baustoffe oder Post in Morscheid (Ruwer) landeten, plauderte Koster. Die ursprünglichen Adressaten der Irrläufer waren der Einladung gerne gefolgt und genossen wie viele andere das Fest im vorderen Hochwald und fachsimpelten an den Feuerwehrfahrzeugen, die an der Sternfahrt teilgenommen hatten und nachmittags begutachtet werden konnten.



Brauchtum: Pastor Rudolf Laub segnet das neue Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Morscheid.
TV-Foto: Katja Krämer





Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/art8128,1386462
 
     

   
   
  08.06.07 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Klettern und Kuppeln

Der Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Thomm stand ganz im Zeichen der Jugendfeuerwehren. Eine Kletterwand des THW Hermeskeil und die Wettkämpfe standen im Vordergrund.

Thomm. (dis) Insgesamt zehn Jugendfeuerwehren aus der Verbandsgemeinde Ruwer sowie aus Irsch/Saar und Beuren/Hochwald hatten sich am Feuerwehrhaus getroffen, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Vielfältige Disziplinen hatte sich dazu die ausrichtende Jugendfeuerwehr Thomm unter der Leitung von Jugendwart Christian Schömann und Philipp Michels einfallen lassen. Neben praktischen Aufgaben aus dem Feuerwehralltag wie das Binden eines "Zimmermannsstichs" und eines "Mastwurfes" oder das Kuppeln von Saugleitungen wurde auch theoretisches Wissen aus den Bereichen Feuerwehr und dem Allgemeinwissen abverlangt. Die meisten Punkte erreichte die Jugendfeuerwehr aus Mertesdorf vor ihren Mitstreitern aus Morscheid und Schöndorf. Bürgermeister Bernhard Busch ehrte zusammen mit Klaus Simon, Kreisjugend-Feuerwehrwart, dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer, Josef Hartmann, Ortsbürgermeister Otmar Brittner sowie dem Wehrführer von Thomm, Alfred Michels, die Siegermannschaften. Die musikalische Umrahmung lag in den Händen der Bergmannskapelle. In die Veranstaltung war die Feier zum fünfjährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Thomm eingebunden.















Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/art8128,1404083
 
     

   
   
  13.08.07 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Ganz im Zeichen der Feuerwehr

In diesem Jahr gab es gleich zwei Gründe mehr, die viertägige Wein- und Laurentius-Kirmes zu feiern: Das neue Löschgruppenfahrzeug 20/16 wurde offiziell übergeben und eingesegnet, und die Jugendfeuerwehr feierte ihr 15-jähriges Bestehen.

Waldrach. (dis) Keine Frage, dass aus diesen Gründen auch die Freiwillige Feuerwehr um Wehrführer Gerd Zonker die Ausrichtung der Veranstaltung übernommen hatte. Zonker konnte am Festabend und am Sonntagnachmittag neben den benachbarten Feuerwehren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen. Neben Pastor Rudolf Laub - er segnete das neue Fahrzeug ein - waren im Kreis der vielen Hundert Besucher die weinköniglichen Hoheiten des Ruwertales, der Beigeordnete des Kreises, Helmut Reis, der Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Günter Jakobs, Ortsbürgermeister Heinfried Carduck, Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander, Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon und der stellvertretende Wehrleiter der VG Ruwer, Christian Kühn. An diesem Wochenende war in Waldrach zur Kirmes alles vereint: Kirche, Kultur, Technik, Jugendarbeit, Engagement und das Vereinsleben überhaupt hatte die Freiwillige Feuerwehr unter einen Hut gebracht. Verständlich, dass es nicht nur dafür viele Lobesworte gab, sondern auch für das Engagement im Bereich der Hilfe für den Nächsten und die ausgesprochen gute Jugendarbeit.

Aber auch Gratulationen waren reichlich an der Tagesordnung. Zum einen für das neue Löschgruppenfahrzeug (der TV berichtete) und zum anderen für das 15-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Inzwischen ist die Jugendfeuerwehr der Garant für den Nachwuchs in der aktiven Wehr geworden. Beigeordneter Günter Jakobs: "Die Jugendfeuerwehr hat ihren festen Platz in der Feuerwehr Waldrach und ist dort nicht mehr wegzudenken."

Das Festhochamt am Sonntag in der Pfarrkirche St. Laurentius gestaltete der Kirchenchor St. Laurentius feierlich mit. Beim Wettkampf am Nachmittag waren von den angetretenen 15 Jugendfeuerwehren der Region neunfeuerwehrtechnische Disziplinen zu bewältigen. Als Sieger gingen dabei die Mädchen und Jungen aus Morscheid vor ihren Kollegen aus Osburg und Thomm hervor. Die Morscheider gewannen nun schon zum dritten Mal den Pokal des Wehrleiters Josef Hartmann, der damit in ihren Besitz übergeht. Musikalisch unterhielten die Winzerkapelle Waldrach, die Ruwertaler Winzerkapelle aus Kasel sowie die Männergesangvereine aus Waldrach und Riveris.



Mehrere Hundert begeisterte Besucher erlebten die viertägige Veranstaltung auf dem Gemeindeplatz in Waldrach.
TV-Foto: Dietmar Scherf






Quelle: http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/art8128,1462975
 
     

 
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