Kontakt Impressum  
 
   
 
Home
Aktive Wehr
Fahrzeuge
Gerätehaus
Einsätze
Jugendfeuerwehr
Förderverein
Chronik
Bilder
Partnerschaften
Termine
Archiv
Ausbildung
Bürgerservice
Gästebuch
Links
 
 
Datenschutz
 
 

  2010 Archiv  
       
  | Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren (22.02.10)
| Xynthia versetzt die Region in den ... (28.02.10)
| Weniger Gerät für Brandbekämpfer (07.03.10)
| Brand auf Mertesdorfer Mülldeponie (07.04.10)
| Misthaufen brennt: Großeinsatz im Ruwertal (05.09.10)
| Symbolisches Gold für 18 Männer (19.12.10)
- 2016 -  
  - 2015 -  
  - 2013 -  
  - 2012 -  
  - 2011 -  
  - 2010 -  
  - 2009 -  
  - 2008 -  
  - 2007 -  
  - 2006 -  
  - 2005 -  
  - 2003 -  
  - 2002 -  
  - 1997 -  
       



   
   
  22.02.10 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren

In der Verbandsgemeinde Ruwer stehen die Siegergruppen des diesjährigen Völkerballturniers der Jugendfeuerwehren fest: Für den Kreisentscheid haben sich die Mannschaften aus Waldrach (erster Platz), Mertesdorf und Pluwig (zweiter und dritter Platz) qualifiziert.

Pluwig. (anf) Anfeuerungs- und Jubelrufe bestimmten die Geräuschkulisse rund um das auf sieben mal 14 Meter abgetrennte Spielfeld in der Pluwiger Sporthalle. Rund 100 Jugendliche, alle in dunkelblauen Feuerwehr-T-Shirts, haben sich in orts-, geschlechter- und altersübergreifenden Gruppen zu einem beliebten Ballspiel getroffen: Die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Ruwer maßen sich im Völkerball.

Im Spielmodus "Jeder gegen jeden" traten zunächst jeweils acht junge Leute aus den Feuerwehren Gusterath (Gastgeber), Gutweiler/Korlingen, Kasel, Mertesdorf, Morscheid, Schöndorf, Pluwig, Thomm und Waldrach gegeneinander an. Am Spielfeldrand fieberten rund 50 Zuschauer bei insgesamt 32 spannenden Partien mit. Die Schiedsrichterarbeit hatten die eigens für diesen Tag geschulten Jugendwarte übernommen.

Ein ganzes Jahr Training für das Turnier

Sophia Winnebeck aus Morscheid war zum ersten Mal mit dabei: "Das hat Spaß gemacht, so mit der Gruppe", berichtete sie, obwohl ihre Mannschaft nicht so gut abschnitt. Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon lobte die Veranstaltung: "Die Jugendlichen sind hier mit Ehrgeiz dabei. Die Spiele sind spannend, da ist richtig Biss drin."
Mit Biss setzten sich auch die zehn- bis 17-jährigen Waldracher Jugendwehr-Angehörigen im Endspiel gegen die Mannschaft aus Mertesdorf durch und sicherten sich so den ersten Platz. Jugendwart Sebastian Steffes verriet: "Wir trainieren das ganze Jahr über für dieses Turnier, alle 14 Tage treffen wir uns nur zum Völkerballspielen."

Mit dem olympischen Gedanken "dabei sein ist alles" tröstete Wehrleiter Josef Hartmann bei der Siegerehrung die viert- bis achtplatzierten Jugendlichen und übermittelte herzliche Grüße von Bürgermeister Bernhard Busch.

Während alle Mannschaften mit Urkunden ausgestattet wurden, erhielten die drei Siegerwehren aus Waldrach, Mertesdorf und Pluwig neben glänzenden Pokalen die Bestätigung, ihr Können Ende März beim Kreisentscheid in Hermeskeil unter Beweis stellen zu dürfen. Dem Gusterather Jugendwart Walter Hau ist jenseits des Völkerballs noch ein Punkt besonders wichtig: "Wir suchen immer Nachwuchs für unsere Jugendwehr", sagt er. "Und das gilt nicht nur für Gusterath."


Quelle:
http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Pluwig;art8128,2364544
 
     

   
   
  28.02.10 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Xynthia versetzt die Region in den Ausnahmezustand – Bahn stellt Regionalverkehr in Rheinland-Pfalz ein

Region. Alarm wegen Xynthia: Der Sturm ist am Mittag durch die Region Trier gezogen und hat zahlreiche Schäden verursacht. Viele Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert. In zahlreichen Orten fiel der Strom aus. Die Bahn hat den Regionalverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland fast komlett eingestellt.

Der Sturm „Xynthia“, der am Samstag bereits in Spanien und Frankreich große Schäden angerichtet hat, zieht mit heftigen Auswirkungen derzeit über die Region hinweg. Bei den Feuerwehren gehen immer mehr Notrufe ein. Bäume blockieren Straßen und Bahngleise. Inzwischen hat die Deutsche Bahn den Regionalverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland nahezu komplett eingestellt. Es handele sich um eine Sicherheitsmaßnahme, sagte ein Bahnsprecher in Frankfurt. Die Betriebslage ändere sich aber minütlich, ergänzte er. Im Fernverkehr gab es nach seinen Angaben wegen massiver Behinderungen Verspätungen. „Es muss ziemlich heftig sein“, sagte der Sprecher.

In zahlreichen Orten fiel der Strom aus, so zum Beispiel Morbach (Kreis Bernkastel-Wittlich) und Hetzerath, Kordel, Waldrach und Welschbillig (Kreis Trier-Saarburg). Auch das Feriendorf in Leiwen ist zurzeit ohne Strom und Wasserversorgung. Die Geschäftsleitung des Feriendorfes erwägt, die Urlauber anderweitig unterzubringen. In Morscheid drohte ein Kamin einzustürzen, in Lorich stürzte eine Scheune und in Pluwig wurde das Dach eines Supermarktes teilweise abgedeckt. Auch in anderen Orten kam es zu kleineren Gebäudeschäden.

Seit 13 Uhr ist in der Kreisverwaltung in Trier die Einsatzgruppe des Kreises besetzt, um die Einsätze im Kreis zu koordinieren. Bei länger anhaltendem Stromausfall sollen sich Bürger in Notfällen an die örtlichen Feuerwehrgerätehäuser wenden.

Im ganzen Trierer Umland und in der Südeifel sowie an der Mosel und im Hunsrück sind Feuerwehren im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen. Bei Kordel und bei Traben-Trarbach fielen Bäume auf die Bahngleise. In Kordel wurden offenbar auch Menschen durch den Sturm verletzt. Die B422 ist gesperrt, der Ort war teilweise von der Außenwelt abgeschnitten. Ebenfalls nicht erreichbar waren die Orte Naurath/Eifel (VG Schweich) und Greimerath (VG Kell am See).

Insgesamt sind im Raum Trier-Saarburg mehr als 30 Straßen gesperrt. Die Aufräumarbeiten werden zum Teil bis Montag andauern.

Auch in Trier hielt Xynthia die Feuerwehr in Atem. Aus Trier-West, Euren und anderen Stadtteilen wurde Einsätze wegen des Sturms gemeldet. Am Weidengraben drohte ein Gerüst umzustürzen. In Trier-Kürenz fiel ein Baum auf die Grundschule. Auch in der Innenstadt kamen den Autofahrern Dachpfannen und Äste entgegen. In der Kurfürstenstraße in Trier stürzte ein kleiner Nadelbaum auf ein Auto. Bei der Begutachtung des Schadens wurde ein Mensch leicht verletzt.

Die B51 zwischen Konz und Wawern ist derzeit nicht befahrbar, da dort ebenfalls Bäume auf der Straße liegen. Im Raum Zerf im Hochwald sind ebenfalls zahlreiche Bäume umgeknickt. Auch werden Sturmschäden aus der Region rund um Saarburg gemeldet.

Gesperrt ist die B269 zwischen Morbach und Birkenfeld. Auch dort sind Bäumde auf die Fahrbahn gestürzt.

Auf der B327 zwischen Morbach und Thalfang verunglückte gegen 10.15 Uhr ein Luxemburger mit seinem Wagen, als ihm ein Baum auf die Motorhaube fiel. Der Mann wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Auch bei Sehlem fiel ein Baum auf ein Auto.

Von der Mosel wurde zudem Hochwasser gemeldet.

Auch im Raum Prüm tobte der Sturm. Bei der Polizei-Inspektion Prüm stand seit Sonntagvormittag das Telefon nicht mehr still. Im gesamten Dienstbezirk, den Verbandsgemeinden Arzfeld, Obere Kyll und Prüm, meldeten Bürger umgestürzte Bäume und weitere Sturmschäden.

Auf der B51 in Höhe der Einmündung nach Schönfeld stürzte gegen 13 Uhr ein Baum auf die Fahrbahn, die Feuerwehr Stadtkyll rückte aus und räumte die Straße. Neben den Hauptverkehrsadern sind viele kleinere Straßen betroffen: Der nächste Baumstamm krachte nur wenige Kilometer weiter zwischem Reuth und Neuendorf auf die Fahrbahn.

Behinderungen und Sperrungen wegen umgestürzter Bäume gab es auch auf der B51 zwischen Bitburg in Trier.

Die Feuerwehr Prüm hatte aber vor allem mit Stromausfällen zu kämpfen. Verbandsgemeinde-Wehrleiter Reinhard Houscht meldet unter anderem Probleme in Pronsfeld, Habscheid, Sellerich, Winterspelt und Büdesheim. Auch inSchönecken ist der Strom ausgefallen. „Und in Bleialf ist eine Wartehalle weggeflogen.“

In Gransdorf im Kreis Bitburg-Prüm rückte die Feuerwehr gegen 13 Uhr aus und sicherten die Zufahrten. Ein Einfamilienhaus einer Bitburger Firma war bereits zu großen Teilen abgedeckt. An einem Weiteren lösten sich ebenso bereits erste Bahnen.  In den Häusern hielten sich zur Zeit des Sturms keine Menschen auf. Der Firma gehören vier Häuser im Neubaugebiet von Gransdorf, die alle mit einer Wellblechkonstruktion gedeckt wurde. Diese hatte sich durch den Sturm gelöst und wurden teilweise auf die Straße geschleudert.

Wegen starker Sturmböen am Flughafen Charles de Gaulle sagte die luxemburgische Fluggesellschaft Luxair am Sonntagvormittag folgende Flüge ab: Flug LG 8011 Luxemburg-Paris (Abflug planm. 08h30) sowie Rückflug LG 8012 und Flug LG 8013 Luxemburg-Paris (Abflug planmäßig um 10.55 Uhr) sowie den Rückflug LG 8014. Außer Paris sind auch die Flughäfen Frankfurt, Saarbrücken, Luxemburg von der Sturmwarnung betroffen.


Quelle:
http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-Sturm-Xynthia-Feuerwehr-Polizei-Xynthia-versetzt-die-Region-in-den-Ausnahmezustand-Bahn-stellt-Regionalverkehr-in-Rheinland-Pfalz-ein;art1129,2371128

 
     

   
   
  07.03.10 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Weniger Gerät für Brandbekämpfer

Trier/Schweich/Waldrach Werden einige Feuerwehren in den Verbandsgemeinden Ruwer, Trier-Land und Schweich künftig mit reduzierter Ausrüstung ausrücken müssen? Diese Frage stellt sich, denn die Risikoklasse der jeweiligen Ortschaft soll nun in etlichen Gemeinden tiefer angesetzt werden.

Noch in diesem Jahr wird die neue Feuerwehrverordnung in Kraft treten. Vielerorts ändert sich auch die Einstufung in die verschiedenen Risikoklassen.

Alle Ortschaften in Rheinland-Pfalz werden im Rahmen der Feuerwehrverordnung in bestimmte Risikoklassen eingestuft. Kriterien sind dabei die örtlichen Brandgefahren, die Risiken durch im Ort vorhandene technische Anlagen oder dort gelagerte Gefahrstoffe, Gefahren durch vorhandene Gewässer und andere Natureinflüsse.

VG Ruwer: Rückstufung in sechs Gemeinden

Eine Gemeinde, die beim Brandschutz in die höchste Risikoklasse (B5) eingestuft werden will, muss mit Großstadtkerngebieten, Mineralölraffinerien oder Verkehrsknotenpunkten aufwarten. Auch bei den technischen Gefahren erfolgt die Einstufung in höhere Risikoklassen erst ab dem Nachweis von Gebäuden mit Rettungshöhen über 18 Metern, Einkaufszentren über 10 000 Quadratmeter Geschossflächen oder Großwerkstätten mit besonderem Gefahrenpotential.

Durch die Änderung der Feuerwehrverordnung werden beispielsweise in der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer künftig sechs von insgesamt 20 Gemeinden um eine Gefahrenklasse zurückgestuft. Betroffen sind Farschweiler, Gusterath, Gutweiler, Lorscheid, Morscheid und Riveris.

Künftig mancherorts kein Ersatz mehr

Im Klartext heißt das, dass in diesen Orten alle Fahrzeuge und Sonderausrüstungen, die laut neuer Verordnung nicht mehr erforderlich sind, bei Verschleiß auch nicht mehr ersetzt werden müssen. Beispiel Morscheid: Sollte dort eines der beiden vorhandenen Tragkraftspritzenfahrzeuge seinen Geist aufgeben, wird kein Ersatzfahrzeug mehr angeschafft.

Dazu VG-Wehrleiter Josef Hartmann: "Die wichtigsten Fahrzeuge werden in jedem Fall ersetzt." Die Bevölkerung könne sich weiterhin sicher fühlen, betont Hartmann und verweist auch auf die inzwischen eingeführten "Alarmierungsverbünde". Bei einem Alarmierungsverbund werde das nächstgelegene Tanklöschfahrzeug oder die nächstgelegene Schwerpunktfeuerwehr grundsätzlich und gleichzeitig mitalarmiert. Deren Anfahrtswege seien höchstens zwei Minuten länger.

Auch in der VG Trier-Land wurden Orte zurückgestuft. Laut Wehrleiter Peter Heinz sind die Gemeinden Aach, Kordel, Trierweiler, Welschbillig und Zemmer betroffen. Heinz: "Das Gesetz schreibt vor, dass innerhalb von acht Minuten wirksame Hilfe eingeleitet werden muss. Daran haben wir uns orientiert und aus ehemals elf nun insgesamt 16, zum Teil ortsübergreifende Ausrückebereiche gegründet."

In der VG Schweich bleiben die Risikoklassen weitestgehend unverändert. Dennoch werden auch dort künftig zwei kleinere Fahrzeuge durch ein großes ersetzt. Wehrleiter Alexander Loskill sieht dies positiv: "Die neue Verordnung zielt auch auf die neuen Fahrzeugtypen ab. Der Einsatz eines einzigen Großfahrzeugs macht eine Feuerwehr flexibler und agiler, als dies mit zwei oder mehreren Einsatzwagen der Fall ist."

Auf moderne Fahrzeuge und Ausrüstung als Mittel gegen die Personalknappheit setzt auch Kreisfeuerwehrinspekteur Ortwin Neuschwander. Da wegen der berufstätigen Wehrleute die Einsatzstärke an Werktagen meist deutlich eingeschränkt sei, spielten Feuerwehrfrauen in den Orten eine immer bedeutsamere Rolle. Deshalb seien die modernen Gerätschaften so konzipiert, dass sie ohne großen Muskeleinsatz relativ leicht bedient werden könnten. Neuschwander: "An der Sicherheit der Bevölkerung ändert sich durch die neue Feuerwehrverordnung jedenfalls nichts."



Noch in diesem Jahr wird die neue Feuerwehrverordnung in Kraft treten. Vielerorts ändert sich auch die Einstufung in die verschiedenen Risikoklassen. TV-Foto: Anja Fait





Quelle:
http://www.volksfreund.de/totallokal/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Trier-Schweich-Waldrach-Feuerwehr-Katastrophenschutz-neue-Strukturen-Einstufung;art8128,2378700
 
     

   
   
  07.04.10 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Brand auf Mertesdorfer Mülldeponie

Mertesdorf. Mehrere Feuerwehren aus dem Ruwertal haben einen Schwelbrand in einer Anlage der Mertesdorfer Mülldeponie (Kreis Trier-Saarburg) bekämpft.

(siko) In einer Verrottungsanlage war am Mittwochmittag ein Schwelbrand zwischen mehreren Schichten Müll ausgebrochen. Feuerwehren aus Kasel, Waldrach, Morscheid und Mertesdorf brachten das Feuer unter Kontrolle. Verletzt wurde offenbar niemand.




Brand auf Mertesdorfer Mülldeponie Foto: Agentur Siko









Quelle:
http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-brand-feuer-mertesdorf-muelldeponie-muell-Brand-auf-Mertesdorfer-Muelldeponie;art1129,2407771
 
     

   
   
  05.09.10 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Misthaufen brennt: Großeinsatz im Ruwertal

Morscheid. Großeinsatz für die Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Ruwer: Auf dem Naumeshof in Morscheid war am Samstag gegen 21.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Ein riesiger Misthaufen war vermutlich durch Selbstentzündung in Brand geraten. Die Gefahr bestand, dass das Feuer auf eine Lagerhallen übergreifen konnte.

Der Landwirt half den Feuerwehrleuten mit einem Radlader, den Haufen auseinander zu ziehen. Die Feuerwehr war bis am Sonntagmorgen im Einsatz, um die restlichen Glutnester abzulöschen. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Morscheid, Riveris, Waldrach Kasel und Mertesdorf.


Quelle:
http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-brand-morscheid-feuerwehr-Misthaufen-brennt-Grosseinsatz-im-Ruwertal;art1129,2538591
 
     

   
   
  19.12.10 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Symbolisches Gold für 18 Männer

Von unserem Mitarbeiter Dietmar Scherf


Ein historisches Ereignis gab es in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg: Erstmals zeichnete Landrat Günther Schartz 18 Feuerwehrleute aus dem Landkreis mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen aus.

Trier/Trier-Saarburg. Eine solche Auszeichnung hat es im Kreis noch nie gegeben. Sie ist ein Novum in der Feuerwehrgeschichte. Immerhin geht es darum aktive Feuerwehrleute für jeweils 45-jährige Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu ehren. "Dies wird in Zukunft aber immer öfter vorkommen", prophezeite allerdings Landrat Günther Schartz mit Blick auf den engagierten Nachwuchs in den Jugendfeuerwehren. Auch der werde eine 45-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr ohne Probleme erreichen. Um diesen Einsatz zu würdigen, hat das Land in diesem Jahr das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45-jähriges aktives, pflichttreues Wirken bei der Feuerwehr eingeführt.

Vorbilder für alle und wichtig für die Sicherheit

Damit soll das besonders langjährige ehrenamtliche Wirken für die Allgemeinheit entsprechend gewürdigt werden. Günther Schartz stellte anlässlich der Feierstunde fest, dass sich das Land, der Landkreis und die Verbandsgemeinden sehr stark im Feuerwehrbereich engagierten. Dies vor allem, wenn es um Investitionen gehe. Dass dabei nicht immer alle Wünsche der Wehren zeitnah realisiert werden könnten, sei angesichts der allgemein schlechten Situation der öffentlichen Haushalte verständlich.

Landrat Schartz versprach: "Aber wir tun, was wir können." Den zu Ehrenden dankte er auch im Namen des Landkreises für ihren Einsatz in viereinhalb Jahrzehnten. Schartz sagte den Ehrenamtlichen: "Sie gelten als besonderes Vorbild für die übrigen Feuerwehrleute, vor allem aber für die Jungen und Mädchen in den 79 Jugendfeuerwehren unseres Landkreises." Der Landrat dankte aber auch den Arbeitsgebern für das Freistellen der Feuerwehrleute bei Einsätzen und Übungen aber vor allem auch den Familien, die viel Verständnis für das ehrenamtliche Engagement aufbringen müssten.

Am Ehrungsabend, an dem auch die Bürgermeister, Ortsbürgermeister und Wehrführer teilnahmen, gab es viele Gelegenheiten, Applaus zu spenden: Marc Schmitt aus Longuich wurde als langjähriges Mitglied der Führungsgruppe der Technischen Einsatzleitung des Landkreises verabschiedet. Der Landrat bestellte Christian Porten und Thomas Welter zu Feuerwehr-Kreisausbildern für den Landkreis. Ludwig Carl wurde zum Leitenden Notarzt und Oliver Gorges und Thomas Kluge zu organisatorischen Leitern im Katastrophenschutz bestellt. Gleichzeitig berief der Landrat sie in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamte des Landkreises. Dr. Manfred Schiffer und Jörg Zimmer sind als ärztliche Leiter im Rettungsdienstbereich Trier bestellt worden.

Extra Das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen wurde überreicht an: Werner Weber (Gusenburg), Karl-Heinz Lang (Kell am See), Paul Koltes (Baldringen), Werner Schmitz (Baldringen), Wolfgang Anell (Mandern), Nikolaus Marx (Mandern), Walter Nobel (Mandern), Reinhold Weber (Wasserliesch), Winfried Koster (Morscheid), Peter Frank (Beuren), Wilhelm Hoffmann (Beuren), Peter Dawen (Saarburg, LZ Kahren), Klaus Blau (Serrig), Josef Dellerie (Serrig), Ernst Schmitz (Naurath), Reinhold Zentius (Longuich), Günter Schneider (Olk) und Matthias Mohn (Newel).




Mehr als eine Urkunde: Landrat Günther Schartz (vorne rechts) verleiht Brandmeister Winfried Koster von der Freiwilligen Feuerwehr Morscheid das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen.
TV-Foto: Dietmar Scherf






Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Symbolisches-Gold-fuer-18-Maenner;art8128,2634716
 
     

 
nach oben