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| Brand in Kaseler Wohnhaus ... (28.01.11)
| 70 Wehrleute verhindern Schlimmstes (28.01.11)
| Gut gebaggert und Bälle zugespielt (30.03.11)
| Feuer in Trier-Ruwer: Polizei vermutet... (22.05.11)
| Feuerwehrnachwuchs wagt sich ins Wasser (03.07.11)
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| Kein Empfang und viele Verständigungsprob... (04.09.11)
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  04.09.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Kein Empfang und viele Verständigungsprobleme

Die Jahreshauptübung der Feuerwehren im unteren Ruwertal hat wichtige Erkenntnisse mit sich gebracht. Während das Zusammenspiel der Rettungskräfte untereinander reibungslos verlaufen ist, kam es beim erstmaligen Einsatz der neuen Digitalfunkgeräte zu unerwarteten Schwierigkeiten.

Mertesdorf. Freitagabend, kurz nach 19 Uhr: In Mertesdorf heulen die Sirenen. Zeitgleich piepen die Funkmeldeempfänger der Feuerwehrleute in Kasel, Waldrach, Morscheid und Riveris. Außerdem wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Riveris alarmiert. Die jährliche Gemeinschaftsübung der Rettungskräfte des unteren Ruwertals steht an. Die angenommene Ausgangssituation: Feuer im Mertesdorfer Pfarrheim mit mehreren vermissten Personen. Die Schwerpunkte der Jahresübung hatte Wehrführer Paul Hammes (Mertesdorf) auf "Ordnung an der Einsatzstelle" und den erstmaligen Einsatz des neuen Digitalfunks gesetzt.

Mit der Ordnung hat alles gut geklappt. Damit sich Mannschaften und Fahrzeuge während des Einsatzes an den engen Straßen rund um Kirche und Pfarrheim nicht gegenseitig behindern, gab es bei deren Eintreffen entsprechende Parkanweisungen. Auch wer welche Aufgabe übernimmt, war schnell geklärt. Reibungsloses Zusammenspiel der 120 Rettungskräfte also bei Brandbekämpfung, Innenangriff, Vermisstensuche und Einrichtung einer Verletztensammelstelle.

Unerwartet schlecht dagegen verlief der erstmalige Einsatz der neuen Digitalfunktechnik. Je nachdem, an welcher Stelle sich die Funker gerade aufhielten, kam beim Empfänger nichts an. Die Verbindungen brachen zwischenzeitlich komplett ab. Ein Aufrechterhalten des Funkkontakts war nur durch gezielten Positionswechsel möglich.

"Eine Riesenkatastrophe ist das jetzt nicht", sagte Josef Hartmann, Wehrleiter der VG Ruwer, "aber es gab tatsächlich Verständigungsprobleme, die so nicht absehbar waren." Hartmann will nun das Land über die schlechte Netzversorgung in Mertesdorf informieren. "Hier muss nachjustiert werden", sagte er, "die Netzstärke muss erhöht werden.

"Wehrführer Hammes gewinnt dem Ganzen dennoch Positives ab: "Deshalb üben wir ja", sagt er. "Wir sind heute hier zu wichtigen Erkenntnissen gekommen, die nun in einer internen Gruppenführerbesprechung ausgewertet werden."



Reibungsloser Ablauf: Bei der Jahresgemeinschaftsübung im unteren Ruwertal trainieren Feuerwehr- und Rot-Kreuz-Leute gemeinsam. Foto: privat








Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Kein-Empfang-und-viele-Verstaendigungsprobleme;art8128,2896066
 
     

   
   
  04.09.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
130 neue digitale Funkgeräte für die Rettungsdienste

42 nagelneue digitale Funkgeräte hat Bürgermeister Bernhard Busch bei der Jahreshauptübung an die Führungskräfte der Feuerwehren aus dem unteren Ruwertal ausgehändigt. Die neuen Geräte sind abhörsicher und besitzen eine deutlich höhere Sprachqualität, müssen aber noch aufwendig programmiert werden.

Mertesdorf. Insgesamt 130 neue Digitalfunkgeräte sollen die bisherige Analogtechnik der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer ablösen. 42 der neuen Kommunikationshilfen hat Bürgermeister Bernhard Busch bei der Jahreshauptübung an die Wehrleute aus Mertesdorf, Kasel, Waldrach, Morscheid und Riveris verteilt. Die restlichen Wehren der VG sollen nach und nach mit der neuen Technik ausgestattet werden. Netto-Gesamtkosten hierfür: 150 000 Euro.

Neben den Wehrleuten freut sich auch der Bürgermeister: "Der Digitalfunk ist eine Segnung von Bund und Land." Allerdings gab es gleich beim ersten Einsatz Probleme: Die Verbindung riss stellenweise ab (siehe Artikel oben). Hauptvorteil ist die Abhörsicherheit und die deutlich höhere Sprachqualität. Außerdem verfügen die neuen "Walkie-Talkies" über mehr Funkfrequenzen und einen eingebauten Sprachfilter. Steht man etwa neben einer lauten Maschine, filtert das Gerät die Sprache heraus. So kommt beim Empfänger nur das gesprochene Wort, nicht aber das Nebengeräusch an. Auch über eine sogenannte Notruftaste verfügen die Geräte. Diese zeichnet den gesprochenen Notruf bis zu 30 Sekunden lang auf und gibt die Meldung automatisch weiter.

Nun müssen die Neuanschaffungen noch programmiert und justiert werden. "Das ist wesentlich mehr Aufwand, als zunächst gedacht", sagt Busch. "Allein für die Programmierung fallen hier pro Gerät rund 20 Minuten Zeitaufwand an." Er freut sich, dass sich Christian Neuschwander aus Gutweiler und Andreas Forster aus Gusterath ehrenamtlich dazu bereiterklärt haben, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.

"Mit der Justierung aller Geräte werden die beiden bestimmt noch zwei bis drei Jahre beschäftigt sein", sagt Busch. Sind dann alle 130 Funkgeräte in der VG Ruwer ordnungsgemäß im Einsatz, werden auch die Sirenensteuerungen und die Funkmeldeempfänger digitalisiert. Anf



So sehen sie aus, die neuen Digitalfunkgeräte.
TV-Foto: Anja Fait








Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-130-neue-digitale-Funkgeraete-fuer-die-Rettungsdienste;art8128,2896067
 
     

   
   
  03.07.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Feuerwehrnachwuchs wagt sich ins Wasser

Die Aktiven der Jugendfeuerwehren des Kreises Trier-Saarburg haben sich zum gemeinsamen Zeltlager in Ralingen getroffen. Die Veranstaltung stand im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Kreisjugendfeuerwehr.

Ralingen. Leistungsabzeichen der Jugendfeuerwehr ablegen, Land und Leute mit Hilfe von Stadt- und Wanderrallyes kennenlernen oder einfach nur abhängen: 600 Jungen und Mädchen aus 46 Jugendfeuerwehren genossen das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Trier-Saarburg am Ufer der Sauer in Ralingen. Die einwöchige Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, stand im Zeichen des 30-jährigen Bestehens des Vereins. Gegründet wurde die Kreisjugendfeuerwehr 1981 von den Jugendfeuerwehren aus Kell am See, Waldweiler, Beuren, Nittel und Wiltingen. "Zur Erstfinanzierung hatten die Jugendwarte in ihre Privattasche gegriffen und Geld in einen Helm geworfen", sagt der heutige Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Simon. Er erinnert sich, dass sich der damalige Kreisfeuerwehrinspekteur Gedanken machte, wie er die Gründung des Kreisverbands dem damaligen Landrat erklären sollte. Heute sind 79 Jugendwehren mit 1000 Jugendlichen in der Kreisjugendfeuerwehr Trier-Saarburg organisiert.

Bei einer Feier während des Zeltlagers hob der Protektor Edwin Steffes die Bedeutung der jungen Leute in der Wehr hervor. In einer Feuerwehr sei es wie in einem Unternehmen. Durch die jungen Leute veralten beide nicht. Das ist wichtig, um beides in der Zukunft zu erhalten, sagte er. Das Zeltlager, das zum 16. Mal stattfand, dient dem Zusammenhalt und Kennenlernen der Aktiven in den Jugendfeuerwehren. Die 65 Betreuer opfern dafür bis zu zwei Wochen ihres Jahresurlaubs. Bereits drei Tage vorher begannen sie mit dem Aufbau der 53 Zelte. Das Zeltlager für die 600 Teilnehmer kostet rund 100 000 Euro. Finanziert wird dies durch die Mitgliedsbeiträge der Jugendfeuerwehren, Spenden und Zuschüsse sowie den Getränkeverkauf während des Zeltlagers. Für die Verpflegung sorgten Bundeswehrsoldaten aus Kastellaun.

Zum Abschluss des Zeltlagers fand auf der Sauer eine Bootsregatta statt. 25 Jugendfeuerwehren starteten mit selbst gebauten Wassergefährten, die lediglich mit Muskelkraft angetrieben werden durften. Die Boote, die alle unter einem Motto wie Hawaii, Teufelskopf oder Neptuns Feuerwehr standen, haben die Jugendlichen vor Beginn des Zeltlagers konstruiert. Verwendet haben sie Fässer, Sprudelkisten, Holzplatten jedweder Art oder "was im Feuerwehrhaus gerade so rumlag", sagte ein Teilnehmer. Die Bauzeiten lagen nach Angaben der Konstrukteure zwischen "einer Stunde" und "18 Monaten". Die Rettungskräfte, die für einen Notfall auf der Regattastrecke bereit standen, mussten nicht eingreifen: Alle Boote erreichten wohlbehalten das Ziel.

Die Teilnehmer haben das Zeltlager offenbar sehr genossen. Andreas Fisch, 14 Jahre, aus Schoden fand es toll, Jugendlichen aus anderen Feuerwehren zu begegnen. Die zehnjährige Marlene Lex aus Trierweiler genoss die Besichtigung eines Gipsbergwerks. Mara Sastges (16) aus Schoden gefiel es, abends mit Mitgliedern anderer Feuerwehren zusammenzusitzen. "Ich habe viele getroffen, die ich beim vorherigen Zeltlager kennengelernt habe", sagte sie.

Der Vorsitzende Simon zog ein positives Fazit des einwöchigen Zeltlagers, das nach seiner Ansicht sehr harmonisch verlaufen ist. "Wir haben inzwischen ein eingespieltes Team, das das Zeltlager organisiert", sagt er. Auch die Ralinger Feuerwehr hätte als Gastgeber die Jugendfeuerwehr toll unterstützt.


Sieger der Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren (JF):

Stadtrallye in Echternach:
1. JF Wiltingen, 2. JF Morscheid, 3. JF Niedermennig.

Lagerolympiade:
1. JF Zemmer, 2. JF Ralingen, 3. JF Wasserliesch.

Wanderrallye:
1. JF Pluwig, 2. JF Niedermennig, 3. JF Schillingen.

Bootsregatta:
1. JF Ralingen, 2. JF Morscheid, 3. JF Mertesdorf. cst



Zahlreiche Aktive des Zeltlagers der Jugendfeuerwehren beteiligen sich mit selbst gebauten Booten an einer Bootsregatta auf der Sauer, so wie hier die Jugendfeuerwehr aus Schweich.
TV-Foto: Christoph Strouvelle




Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Feuerwehrnachwuchs-wagt-sich-ins-Wasser;art8128,2834477




Weitere Infos zum Zeltlager:

- Video zur Bootsregatta auf volksfreund.de

- Video der Weiherwiespiraten auf youtube.de
 
     

   
   
  22.05.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Feuer in Trier-Ruwer: Polizei vermutet Brandstiftung

Der dritte Großbrand innerhalb von sieben Tagen hat aus dem Stadtteil Ruwer am Sonntagnachmittag eine Sperrzone gemacht. Eine Lagerhalle und ein Silo standen in Flammen, beide Gebäude wurden völlig zerstört. Die Polizei spricht auch in diesem Fall von Brandstiftung.

Der Stadtteil sieht am späten Sonntagnachmittag aus wie die Kulisse eines Katastrophenfilms. Die Polizei hat den gesamten Ort für den Autoverkehr gesperrt, die Fahrer werden schon vor dem Ortsschild gestoppt und müssen wenden. In Ruwer selbst steht eine Armada von Einsatzfahrzeugen vieler Feuerwehren und Rettungsdienste. Schläuche liegen kreuz und quer über der Fahrbahn. Mimik, Gestik und Körpersprache der Feuerwehrmänner vor Ort sind eindeutig.

Keine Routine, sondern höchste Gefahr

Das ist ein weiteres Mal innerhalb weniger Tage kein normaler Einsatz, keine Routine, sondern höchste Gefahr. Ein Brandbekämpfer wird wegen einer Rauchgasvergiftung ins Brüderkrankenhaus gebracht. Die Berufsfeuerwehr Trier ist vor Ort, dazu viele Wehren aus der Stadt Trier und dem Landkreis. „Wir haben alles alarmiert, was erreichbar war“, sagt ein Feuerwehrmann. Einsatzleiter Olaf Backes und Ralf Frühauf vom Presseamt der Stadt Trier geben weiter, was sie bisher wissen.

150 Mann seien im Einsatz, 70 davon aus dem Landkreis. „Der Brand entstand in einem Gebäude, das zu zwei Dritteln mit Holzpellets gefüllt war“, sagt Frühauf. Dieses Gebäude, ein Anbau des im Fischweg stehenden Hauptsilos, hat die Feuerwehr kontrolliert zum Einsturz gebracht, es war nicht mehr zu retten.Die Flammen griffen nicht auf das Hauptsilo über, das hätte aus Ruwer endgültig ein Katastrophengebiet gemacht, sondern auf ein direkt am Fischweg stehendes, als Lagerhaus genutztes Gebäude.

Anwohner haben furchtbare Angst

Dessen Zusammenbruch versuchen die Feuerwehren mit allen Mitteln zu verhindern. Der Fischweg ist eine schmale Straße. Sollte das mehrstöckige Gebäude zusammenstürzen, wären die Häuser auf der anderen Straßenseite in großer Gefahr. Die Feuerwehr hat 25 Anwohner evakuiert, sie werden von den Maltesern versorgt und psychologisch betreut. Einige der Anwohner haben furchtbare Angst.

„Wir können zur Ursache noch nichts sagen“, erklärt Frühauf. Die Brandermittler der Kripo werden heute kommen. Doch die Polizeiinspektion Schweich bestätigt schon gegen 19.30 Uhr am Sonntag, was viele Anwohner von Ruwer längst befürchten: Zum dritten Mal innerhalb von acht Tagen hat wohl ein Brandstifter zugeschlagen.

Boden nicht kontaminiert

Auch wenn die Formulierung noch vorsichtig klingt, ist die Botschaft doch eindeutig: „Nach derzeitigem Stand könnte es sich um Brandstiftung handeln.“ Der Schadstoffmesstrupp der Feuerwehr hat Luft und Boden auf eine Kontamination durch Löschwasser und Rauch untersucht, aber Entwarnung gegeben. Die Feuerwehr wird das Hauptsilo, das ein Stück von der Straße entfernt ist, genau beobachten.

„Momentan sieht es nicht so aus, als sei es ebenfalls in Brand geraten“, sagt Stadt-Sprecher Frühauf am Sonntagabend. Das direkt an der Straße stehende Lagerhaus soll ebenfalls kontrolliert zum Einsturz gebracht werden, da der Giebel schon deutliche Risse zeigt. Wann das geschieht, ist noch unklar. Die Sperrung für den Autoverkehr wird auch am Montag weiter bestehen. Die Autobahn ist davon nicht betroffen.




Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trier/Heute-in-der-Trierer-Zeitung-Feuer-in-Trier-Ruwer-Polizei-vermutet-Brandstiftung;art754,2792962
 
     

   
   
  30.03.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Gut gebaggert und Bälle zugespielt

Die Mannschaften aus Pluwig, Waldrach und Kasel haben sich für den Kreisentscheid im Völkerballspiel der Jugendfeuerwehren 2011 qualifiziert. Ein Krimi: der Kampf um den dritten Platz. Die Ausrichter aus Schöndorf mussten sich nach einem Wiederholungsspiel gegen Kasel mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Schöndorf. Mit hängenden Köpfen und vor der Brust verschränkten Armen standen die Turnierausrichter aus Schöndorf ein wenig abseits bei der Siegerehrung. Nicht alles sei glattgelaufen beim Völkerballturnier der Jugendfeuerwehren auf Verbandsgemeindeebene, waren sie der Meinung.

Zunächst ging die Schöndorfer Mannschaft als Sieger aus dem Spiel gegen Kasel um den dritten Platz hervor. Der Jubel war groß, die Qualifikation zum Kreisentscheid in Schweich war erreicht. Zweifel an den Schiedsrichterentscheidungen und der sportlichen Fairness führten jedoch dazu, dass das Spiel wiederholt wurde. Und Kasel gewann. "Auch in diesem Spiel gab es einige Fehlentscheidungen", war sich die Schöndorfer Jugend einig.

Paul Hammes war einer von insgesamt fünf Jugendfeuerwehr-Betreuern, die an diesem Tag als Schiedsrichter fungierten: "Wir haben in jedem Spiel das gepfiffen, was wir gesehen haben", sagte er.

Insgesamt zehn Jugendfeuerwehren mit rund 100 Spielern aus der VG Ruwer waren in die Schöndorfer Mehrzweckhalle gekommen.

In orts-, geschlechter- und altersübergreifenden Gruppen traten pro Spiel jeweils acht Jugendliche gegeneinander an. Mit von der Partie waren die Jugendfeuerwehren aus Gusterath, Gutweiler/Korlingen, Kasel, Mertesdorf, Morscheid, Osburg, Pluwig, Thomm und Waldrach sowie die Gastgeber aus Schöndorf.

Rund 70 Zuschauer fieberten lautstark über drei Stunden lang am Spielfeldrand und auf der Tribüne mit. Im Finale setzte sich schließlich die Pluwiger Mannschaft gegen den Vorjahressieger aus Waldrach durch. anf




Die Jugendfeuerwehr aus Pluwig hat das Völkerballturnier auf Verbandsgemeindeebene gewonnen.
TV-FOTO: ANJA FAIT






Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Gut-gebaggert-und-Baelle-zugespielt;art8128,2732954
 
     

   
   
  28.01.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
70 Wehrleute verhindern Schlimmstes

Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp

Ein Dachstuhlbrand in Kasel hat am Freitagmorgen rund 70 Feuerwehrleute fast fünf Stunden lang in Atem gehalten. Die Hausbewohner wurden von dem Feuer aus dem Schlaf gerissen und konnten sich noch unverletzt retten - der Sachschaden beträgt mindestens 70 000 Euro.

Kasel. Von einem Feuer komplett zerstört wurde am frühen Freitagmorgen das ausgebaute Dachgeschoss eines zweigeschossigen Wohnhauses an der Kaseler Unterstraße. Die Löscharbeiten, an denen zeitweise rund 70 Wehrleute mit zwölf Fahrzeugen beteiligt waren, dauerten von 4.30 bis gegen 9 Uhr. Die Bewohner des 1875 erbauten Hauses, ein Ehepaar und ein erwachsener Sohn, kamen mit dem Schrecken davon. Sie mussten nach dem Brand vorübergehend zu Verwandten ziehen.

Glück im Unglück für die Bewohner war, dass sie den Brand schon in seiner Anfangsphase entdeckten. Nach Angaben der Polizei war die Ehefrau gegen 4 Uhr vermutlich durch einen Knall wach geworden. Da sie im Schlafzimmer im Dachgeschossbereich Rauch, stickige Luft und ein Knistern bemerkte, weckte sie ihren Mann. Der öffnete eine Dachluke, um die Lage zu überprüfen. Beim Blick hinaus stellte er fest, dass es im Spitzboden (ein leerer niedriger Raum zwischen den Zimmerdecken der Dachgeschosswohnung und dem Giebel) des Dachstuhls brannte. Die Eheleute weckten ihren in Parterre schlafenden Sohn und verständigten die Feuerwehr.

Schweicher Drehleiter und Ehranger Rettungsdienst

Während die Feuerwehr Kasel nach kurzer Zeit mit der Brandbekämpfung begann, wurden nach und nach die Feuerwehren aus Mertesdorf, Waldrach und Morscheid hinzu alarmiert. Von der Feuerwehr Schweich rückte das Drehleiterfahrzeug zur Unterstützung der Waldracher Drehleiter an. Außerdem befanden sich das DRK aus Ehrang und die Polizeiinspektion Schweich am Einsatzort.

Wie Josef Hartmann, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer, auf TV-Anfrage mitteilte, erwiesen sich die Löscharbeiten wegen zahlreicher Brandnester in dem trockenen und verwinkelten Spitzdach als schwierig. Bekämpft wurden die Flammen sowohl von innen als auch von oben über die Leitern. Hartmann: "Wegen der versteckten Brandnester musste die Dachhaut an mehreren Stellen geöffnet werden." Der Dachstuhl sowie ein Zimmer und ein Bad im ausgebauten Dachgeschoss seien zerstört. Und darunter im ersten Obergeschoss sei ein Zimmer durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden.

Kriminaloberkommissar Dieter Engemann von der Kripo Schweich, der die Ermittlungen leitet, geht von einem technischen Defekt an der elektrischen Anlage aus. Vermutlich habe ein schadhafter Warmwasserboiler, der im Badezimmer im Dachgeschoss montiert war, einen Kurzschluss ausgelöst. Extra Verwaltungs- oder Ländergrenzen zählen im Ernstfall bei Feuerwehreinsätzen nicht. Nach dem Brandschutzgesetz ist gegenseitige Hilfeleistung obligatorisch. So wurde beim Brand in Kasel zur Unterstützung das Drehleiterfahrzeug der benachbarten Verbandsgemeinde (VG) Schweich angefordert, weil es den kürzesten Anfahrtsweg hatte. Wehrleiter Josef Hartmann: "Ich hätte auch bei der Trie rer Berufsfeuerwehr nach einem Leiterwagen fragen können." Regelmäßig ist die Feuerwehr Schweich auch in der VG Trier-Land im Einsatz, die nicht über so ein Fahrzeug verfügt. Länderüberschreitend geht es entlang der deutsch-luxemburgischen Grenze zu, wo die Feuerwehren sich über die Staatsgrenzen hinweg unterstützen. (f.k.)




Kampf gegen das Feuer: Brandeinsatz am frühen Freitagmorgen an der Kaseler Unterstraße.
TV-Foto: Agentur Siko






Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-70-Wehrleute-verhindern-Schlimmstes;art8128,2669359
 
     

   
   
  28.01.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Brand in Kaseler Wohnhaus -
Feuerwehr muss vier Stunden löschen

In einem Wohnhaus in Kasel hat es in den frühen Morgenstunden gebrannt. Die Bewohner konnten sich laut Polizei bei Ausbruch des Feuers gegen 4.30 Uhr unverletzt aus dem Haus retten. Die Löscharbeiten dauerten bis 9 Uhr an.

Das Feuer war vermutlich wegen eines defekten Warmwasserboilers im Dachstuhl in der Unterstraße ausgebrochen. Der Besitzer soll einen lauten Knall im Badezimmer gehört und Rauch gesehen haben.

Gegen 9 Uhr war der Brand schließlich gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr vermutet eine Schadenhöhe von etwa 70.000 Euro. Der Dachstuhl ist zerstört, im ersten Obergeschoss wurde ein Zimmer in Mitleidenschaft gezogen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kasel, Mertesdorf, Waldrach, Morscheid und Schweich, das DRK aus Ehrang sowie die Polizeiinspektion Schweich.














Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/Region-Brand-in-Kaseler-Wohnhaus-Feuerwehr-muss-vier-Stunden-loeschen;art166657,2668563
 
     

   
   
  20.01.11 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Besondere Auszeichnungen bei der Feuerwehr

Von unserem Mitarbeiter Dietmar Scherf


Für ihren langjährigen Einsatz in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer haben während einer Feierstunde mehrere Feuerwehrleute im Gemeindehaus Morscheid hohe Auszeichnungen erhalten. Siebenmal wurde das goldene, elfmal das silberne Ehrenzeichen verliehen.

Morscheid. (dis) Lange Tradition hat die Verleihung von Ehrenzeichen für Feuerwehrleute in der VG Ruwer. Diesmal hat die Verwaltung Feuerwehrleute mitsamt Partnern und Gattinnen zu einer Feierstunde ins Gemeindehaus Morscheid eingeladen. Dort wurden im Auftrag des Ministers des Innern und für Sport, Karl Peter Bruch, sieben aktive Feuerwehrkameraden mit dem goldenen und elf mit dem silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Tätigkeit zum Wohl der Allgemeinheit ausgezeichnet.

"In unserer Mitte sind Feuerwehrkameraden, die seit Jahrzehnten ihren Dienst zum Wohl der Allgemeinheit leisten, sagte Beigeordneter Karl-Heinz Ewald. "Dafür gilt ihnen unser Dank und unsere Hochachtung." Gemeinsam mit Beigeordnetem Günter Jakobs übernahm Ewald die Ehrungen. Stefan Sihr, der neue Kreisfeuerwehrinspekteur, und Josef Hartmann, der Wehrleiter der VG Ruwer, dankten den Geehrten ebenfalls für das gezeigte Engagement. Das goldene Ehrenzeichen für 45-jähriges Wirken im Feuerwehrwesen hatte Landrat Günther Schartz bereits an Ortwin Neuschwander aus Gutweiler und Winfried Koster aus Morscheid verliehen.


Das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen erhielten: Dieter Jäckels (Herl), Josef Berens (Hinzenburg), Helmut Rommelfanger (Hinzenburg), Edwin Jakobs (Lorscheid), Franz-Josef Becker (Lorscheid), Winfried Maier (Lorscheid) und Bernhard Stüber (Riveris).

Das silberne Ehrenzeichen erhielten: Ralf Marx (Gutweiler), Christoph Theis (Kasel), Ralf Raskob (Kasel), Alois Olmscheid (Holzerath), Edgar Schieben (Korlingen), Roland Herres (Korlingen), Michael Schultheiß (Lorscheid), Rainer Otto (Waldrach), Detlef Bernardy (Osburg), Stefan Koltes (Bonerath) und Uwe Massmann (Herl).




Die Beigeordneten der Verbandsgemeinde Ruwer, Günter Jakobs (links) und Karl-Heinrich Ewald (rechts), ehren die Feuerwehrleute in Morscheid. Auf dem Foto nimmt Ralf Raskob (Kasel) seine Urkunde und das Ehrenzeichen entgegen.
TV-Foto: Dietmar Scherf




Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Besondere-Auszeichnungen-bei-der-Feuerwehr;art8128,2661185
 
     

 
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