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  16.02.16 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Dienst aus Freude an Kameradschaft und Technik

Auszeichnungen für die Feuerwehrkameraden der Verbandsgemeinde Ruwer - Silbernes Ehrenzeichen am Bande für Kaseler Klaus Raskob

(Lorscheid) Verdiente Feierstunde in Lorscheid: Viele Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde (VG) Ruwer sind geehrt worden. Die höchste Auszeichnung des Abends, das silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande, ging an den stellvertretenden VG-Wehrleiter und Wehrführer von Kasel, Klaus Raskob.

Der Freiwilligen Feuerwehr gehört der Kaseler Klaus Raskob (50) schon seit seiner Teenagerzeit an. Und das hat natürlich seinen Grund. Bis heute sei er sowohl von der guten Kameradschaft der Floriansjünger untereinander, als auch von der Feuerwehrtechnik an sich fasziniert, sagt er. "Zudem fahren wir ja auch zu Einsätzen, bei denen es direkt um die Rettung von Menschenleben geht. Da zu helfen hat mich immer schon gereizt", begründet Klaus Raskob sein Engagement weiter.

Im Laufe der Jahre hat sich der gebürtige Kaseler zum Wehrführer seiner Heimatwehr (seit 1995) und zum stellvertretenden Wehrleiter der VG Ruwer (seit 2013) hochgearbeitet.

Die Verleihung des silbernen Ehrenzeichens am Bande begründete Bürgermeister Bernhard Busch mit den Worten: "Klaus Raskob übt sein Amt seit einer gefühlten Ewigkeit nicht nur in der zweiten oder dritten Reihe, sondern stets in der ersten Reihe aus. Sich selbst und seine Mannschaft über eine so lange Zeit immer wieder zu motivieren, das ist eine ganz besondere Leistung. Da gehören Selbstdisziplin und ein hohes Maß an Pflichtbewusstsein dazu." Stolz und zeitgleich völlig überrascht von der Auszeichnung bedankte sich der Geehrte: "Ich sage ja eigentlich immer ,Wir sind eine Feuerwehr’. Führungskräfte können so gut sein wie sie wollen, im Einsatz kann man nur gemeinsam mit den Leuten die drunter stehen, gut sein." Anf

Extra

FFW Gusterath: Christian Willems (25 Jahre aktive, pflichttreue Zugehörigkeit zur Feuerwehr), Walter Hau (45 Jahre); FFW Gutweiler: Reinhold Poss (50 Jahre), Hermann Winkel (60 Jahre); FFW Hinzenburg: Andreas Hegner, Lorenz Theis (jeweils 60 Jahre); FFW Korlingen: Wilhelm Bach, Erich Jücker (jeweils 45 Jahre); FFW Lorscheid: Martin Molitor (25), FFW Mertesdorf: Paul Hammes, Holger Schmitz, Christoph Schöler (jeweils 25 Jahre); FFW Morscheid: Alois Wollscheid (25 Jahre); FFW Ollmuth: Christian Dietzen (25 Jahre); FFW Riveris: Edgar Merten (45 Jahre); FFW Schöndorf: Peter Koll, Udo Philippi, Thomas Raul, Christoph Wick (jeweils 25 Jahre); FFW Waldrach: Rainer Krämer (25 Jahre), Helmfried Theis (50 Jahre). Eine Gedenkminute wurde außerdem dem erst kürzlich verstorbenen Alterskameraden der FFW Herl, Herbert Schmitt (50 Jahre) gewidmet. Anf

Extra

VG-Ruwer-Wehrleiter Christian Kühn bedankte sich bei allen Feuerwehrleuten und bei der VG Ruwer für die erfolgreiche Zusammenarbeit, aufgrund derer man einiges in den letzten Jahren erreicht habe. Er nannte die neue Konzeption, die Anschaffung neuer Einsatz- und Schutzkleidung sowie neuer Fahrzeuge und die Gründung eines Fördervereins Jugendfeuerwehr. Die neuesten Änderungen betreffen den Atemschutz. Geplant ist hier zum einen ein zentraler Pool für die Geräte, zum anderen soll als Übungsstrecke künftig die der Berufsfeuerwehr Trier genutzt werden. Auch Bürgermeister Bernhard Busch bedankte sich bei allen und versicherte, dass sowohl die VG Ruwer selbst, als auch die einzelnen Ortsgemeinden die Arbeit der Feuerwehren sehr zu schätzen wüssten. Als Beispiel erinnerte er an einen erst kürzlich sehr wichtigen Einsatz bei Osburg. Bei einem LKW-Unfall seien hier über 800 Liter Diesel ausgelaufen. Ohne die Feuerwehren sei hier eine echte Gefährdung für die Trinkwasserversorgung zu befürchten gewesen. Der Dank Urban Zöllners galt in erster Linie all denen, die zum Gelingen des ersten VG-Ruwer Jugendfeuerwehr-Zeltlagers im vergangenen Jahr beigetragen hatten. Das Zeltlager sei so erfolgreich gewesen, dass es auch in Zukunft weiter durchgeführt werden würde. Anf



Sind bei einer Feierstunde im Lorscheider Gemeindehaus für ihr Engagement geehrt worden: Etliche Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Ruwer. Vorne im Bild sind Klaus Raskob (Zweiter von links) und die Alterskameraden (sitzend) zu sehen. TV-Foto: Anja Fait



Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Dienst-aus-Freude-an-Kameradschaft-und-Technik;art8128,4437708
 
     

   
   
  12.02.16 (Trierischer Volksfreund)  
     
 
Brand in Waldrach endet glimpflich - "Und dann hab ich nur noch an die Hunde gedacht"

(Waldrach) Großer Schreck am Freitagmorgen in Waldrach: In der Straße Im Kändelchen hat es in einer Garage in einem Haus gebrannt. Eine Nachbarin bemerkte den Rauch, rief die Feuerwehr und brachte schnell vier Hunde in Sicherheit.

Waldrach. Nicole Kreber steht der Schock ins Gesicht geschrieben. Sie wohnt in der Straße Im Kändelchen, in dem Haus, das direkt an die Garage angebaut ist, in der es am Freitagmorgen kurz nach 9 Uhr angefangen hat zu brennen. "Ich hab’ gedacht: ,Wo kommt denn der ganze Rauch her?’", sagt Kreber im Gespräch mit unserer Zeitung noch während die Feuerwehr die Schläuche zusammenrollt und die Wasserverteiler auf der Straße abbaut.

Kreber war sofort hinter das Haus gegangen, um nachzusehen. "Da kam dann nur noch Qualm raus und plötzlich knallte das laut", berichtet die aufmerksame Frau, die glücklicherweise Urlaub hatte und zu Hause war. Auch eine andere Nachbarin, die auf der Straße zu Fuß unterwegs war, schildert das: "Da hat es gebrannt da drinnen. Und plötzlich hat das vielleicht geknallt! Ich bin nur noch weggelaufen. Ich habe gerufen: ,Holt die Feuerwehr, holt die Feuerwehr!’" - Die war da quasi schon unterwegs, denn Nicole Kreber hatte sofort den Notruf gewählt. "Und dann hab’ ich nur noch an die Hunde gedacht", sagt sie.
Kreber hat selbst zwei Vierbeiner, und zwei ihrer Mutter waren noch im Haus. Und der Nachbar, in dessen Garage es brannte und der ebenfalls nicht zu Hause war, hatte in seinem Haus auch noch einen Hund. Kreber schnappte sich die vier Hunde in ihrem Haus und brachte sie zu anderen Nachbarn. "Und dann hab ich mir überlegt, wie ich den anderen Hund da raus kriege. Die Tür war ja zu, da kam man nicht rein", schildert die Nachbarin.

Am Ende geht alles glimpflich aus: Tier und Mensch geht es gut. Als der Eigentümer kurz nach der Feuerwehr eintrifft, kann er seinen Hund sicher aus dem Haus holen. Keiner wird verletzt. Das ist das Wichtigste.

In der Garage hatten offenbar auf einem alten Herd abgelegte Gegenstände Feuer gefangen. Ob es ein technischer Defekt am Herd war, oder der Herd vielleicht im Vorbeigehen in der engen Garage versehentlich angeschaltet wurde, ist unklar.

Der Eigentümer, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, ist vor allem dankbar, dass andere so schnell geholfen haben. "Ich war ja gar nicht da, ich war gerade für zehn Minuten weg. Ich wurde dann angerufen, dass es bei mir brennt", sagt er, während er schon verkohlte Gegenstände aus der Garage räumt und in die Mülltonne wirft.

Nicole Kreber lobt auch die Feuerwehr: "Ja, die waren wirklich schnell da", sagt sie. Die Wehren aus Waldrach, Kasel, Morscheid, Riveris und Mertesdorf waren im Einsatz. Das Garagentor mussten die Feuerwehrleute mit einer Rettungssäge zerschneiden, es ging nicht mehr auf, der Elektromotor für das Tor in der Garage ist vom Feuer zerstört worden. Aber das ist wohl der größte Schaden, der entstanden ist. Das Feuer war recht schnell gelöscht. Der Traktor in der Garage hat nichts abbekommen, das Gebäude ist auch heil geblieben, dank des schnellen Handelns aller Beteiligten.

So ist der Eigentümer irgendwie froh, sich doch nur über den Dreck zu ärgern und über den Aufwand, der jetzt ansteht, das alles mit der Versicherung zu regeln. "Aber das wird schon", sagt er und räumt weiter auf.


Quelle:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Brand-in-Waldrach-endet-glimpflich-Und-dann-hab-ich-nur-noch-an-die-Hunde-gedacht;art8128,4436294

 
     
 
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